Schachfreunde Ochtendung Erste Mannschaft ist Meister der A-Klasse

Ochtendung. Der Matchball ist verwandelt. Was vor der Saison eigentlich keiner so richtig auf dem Zettel hatte, ist nun Realität: Die Schachfreunde Ochtendung sind mit 8 Siegen und einem Unentschieden Meister der A-Klasse des Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel und damit auch sportlich in der nächsten Saison für die Bezirksklasse qualifiziert.

Am letzten Spieltag nach der langen Osterpause ging es in Kalenborn gegen die SpVgg darum, mindestens ein Unentschieden zu holen, um von den zweitplatzierten Kettigern die zeitgleich ihr Spiel gegen Cochem gewinnen mussten, nicht mehr eingeholt werden zu können.

Markus Höblich führte an Brett 5 gegen Hilmar Kretzer die weißen Steine und kam bereits früh einen Bauern in Front. Durch konsequentes Einengen der schwarzen Leichtfiguren konnte Markus diesen Vorteil gar auf 3 Bauern ausweiten und als die Umwandlung für mindestens einen derer anstand, gab Hilmar Kretzer die Partie auf. Nach 2,5 Stunden war damit der erste Punkt eingefahren. Mannschaftsführer Niklas Roth hatte an Brett 4 in der letzten Saisonpartie einige ungewohnte Ungenauigkeiten im Spiel, so dass Erich Hupperich zwischenzeitlich doch sehr gute Chancen auf den Sieg, mindestens aber ein Remis hatte. Als er sich entschied, die letzten Leichtfiguren zu tauschen, konnte Niklas aber mit gutem Endspiel doch den zweiten Punkt souverän nach Hause bringen. Den notwendigen halben Punkt steuerte dann Vereinsmeister Nils Schuck an Brett 3 bei. Gerald Dittmann hatte zwar einen Freibauern aber beide eben auch noch je einen Springer auf dem Brett. Nach der Einigung auf Unentschieden folgten zwar noch lange Analysen der beiden aber die Punkteteilung war sicherlich nicht unverdient – die Meisterschaft war unter Dach und Fach.

Friedel Schütz war zu dieser Zeit an Brett 1 gegen Rainer Koss bereits eine Qualität in Front, hielt die Stellung aber noch in erster Linie sicher zusammen. Befreit von der Last des möglichst mannschaftsdienlichen Spiels konnte Friedel auf das sprichwörtliche Gaspedal treten und seinen Vorteil mit einem hübsch anzusehenden Opfer in einen Sieg ummünzen. Einzig Armin Herhaus – in dieser Saison etwas vom Pech verfolgt – gelang am zweiten Brett trotz großem Kampf kein persönlicher Befreiungsschlag mehr. Ein Endspiel mit Bauern und zwei Türmen kippte vom Vor- in einen Nachteil, den sein Gegner konsequent ausnutzen konnte. Allerdings war die Aufgabe gegen den Kalenborner Jürgen Mölders in dieser Saison zu spielen für alle seine Gegner eine Nummer zu groß, weswegen er völlig zurecht mit 8,5 Punkten aus 9 Spielen auf Platz 1 der Bestenwertung abschließt.

Weil Ligaspiele im Schach traditionell sonntags stattfinden, blieb das Siegerkaltgetränk noch aus – die Stimmung in der Mannschaft war aber mindestens so sonnig wie das Wetter beim Siegerfoto. Überhaupt war der stets gute Mannschaftsgeist aber auch die Breite im Kader, mitsamt der eingesetzten Ergänzungsspieler Leo von Elmpt und Patrick Bast ein Schlüssel zu diesem Erfolg. Auch die Gegner wurden auf Augenhöhe wahr- und ernstgenommen und letztlich war auch jeder einfach froh wieder eine normale Saison ohne Einschränkungen am Brett spielen zu können.

Talentschmiede bezieht neues Clubheim Bürgerhaus in Heppingen ist das neue Schachmekka im Ahrtal

Lantershofen. „Willkommen Schachclub Talentschmiede Ahrtal! Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn es Neuzugänge zum uralten „Königlichen Spiel“ gibt. Ich begrüße dazu die „Talentschmiede Ahrtal“ und wünsche stets viel Spaß und Erfolg. Mögen viele Talente aus dem Ahrtal kommen und in der Schmiede den letzten Schliff erhalten!“ – mit diesen Worten begrüßte Dr. Karsten Müller, Schachgroßmeister, renommierter Schachautor und -trainer, die Schachfreunde des neu gegründeten Schachclubs Talentschmiede Ahrtal. Die „Talentschmiede“ hat es sich zum Ziel gesetzt, jungen und junggebliebenen Interessenten am Königlichen Spiel eine Perspektive und eine sportliche Heimat zu bieten. Dies umso mehr, als ein breites Sportangebot im Ahrtal derzeit eine besondere Herausforderung darstellt.

Der Verein sieht ein großes Entwicklungspotential. Es gibt im Ahrtal Schachinteressenten jeglichen Alters, die an einem Trainings- und Spielbetrieb interessiert sind. Eine der ersten Herausforderungen wurde jetzt mit dem Bezug eines Clubraums im Bürgerhaus Heppingen erfolgreich gemeistert. Für die kontinuierliche Entwicklung eines Schachclubs sind erfahrungsgemäß geeignete Räumlichkeiten eine wichtige Voraussetzung. Im Bürgerhaus steht jetzt eine perfekte Infrastruktur für die Durchführung von Trainingseinheiten und Wettkampfspielen zur Verfügung. Spielertrainer Thorsten Kammer und Jugendleiter Jonas Naumann sind überzeugt, dass der Verein einer erfolgreichen Zukunft entgegensehen kann. Wie es auch der Schachgroßmeister Andrej Orlov formuliert hat: „Ich wünsche dem neuen gegründeten Schachclub Talentschmiede Ahrtal aus Bad Neuenahr-Ahrweiler alles Gute auf dem langen Schachweg, viele junge Talente und erfahrene Spieler, die den Verein auf überregional bekannt machen.“

Die intensive Arbeit von Spielertrainer Thorsten Kammer beginnt sich auszuzahlen, der Verein macht bereits ein Jahr nach seiner Gründung dem Namen „Talentschmiede“ alle Ehre und belegt in der Bezirksklasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel einen Platz im Mittelfeld. Der Verein stellt mit Luca Häusler und Julian Köhler gleich zwei Brettmeister. Erst kürzlich triumphierte Julian Köhler beim 12. Ochtendunger Jugendschachturnier bei der Jugend U18, Jürgen Kaster wurde Vizemeister bei der Rheinland-Meisterschaft. Zu diesen Erfolgen trägt das intensive und immer gut vorbereitete Training von Thorsten Kammer ebenso bei wie die regelmäßigen Online-Trainingseinheiten mit Schachgrößen wie dem Deutschen Meister Luis Engel, der ehemaligen Schachjugendweltmeisterin Annmarie Mütsch oder dem renommierten Schachtrainer Großmeister Michael Prusikin. Der „Schachclub Talentschmiede Ahrtal“ freut sich darauf, neue Interessenten am „Königlichen Spiel“ im Bürgerhaus in Heppingen begrüßen zu können: www.sc-ts-ahrtal.de oder telefonisch unter 0175 434 2620.

SC Brohltal Weibern: Unentschieden gegen Lokalrivalen

Brohltal. In Runde 8 der A-klasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel gab es zwischen der 1.Mannschaft des SCBW und Fit step by step aus Volkesfeld in der Robert-Wolff-Halle in Weibern eine Punkteteilung 2,5:2,5. Die Mannschaften waren und sind immer noch Tabellennachbarn, Fit step by step auf Rang 3 und BW auf Rang 4, nur einen Brettpunkt auseinander. An der Tabellenspitze wechselten Kettig und Ochtendung die Plätze, Erster ist mit 15 Punkten jetzt Ochtendung gefolgt von Kettig mit 13 Punkten.

Den ersten Punkt erspielte Alfons Hilger an Brett 4 gegen Willi Scharrenbach, er hatte eine Mehrfigur und seinen Gegner schnell besiegt. An Brett 3 gewann dann Erwin See gegen Jana Hoffmann, die zurückhaltend mit Weiss begann. Am Ende konnte Erwin durch einen Turm Läufer Angriff auf den König die Partie für sich entscheiden. Das Mannschaftsremis erkämpfte Markus Wolff an Brett 5 mit einen tollen Endspiel gegen Lars Scharrenbach. Er spielte eine solide Eröffnung mit Springergewinn, diesen Vorteil gab er allerdings im Mittelspiel wieder her. Beim Stand von 2:1 für den SC einigten sich die Kontrahenten auf remis, das Unentschieden war erreicht. In der Finalrunde wartet nun am kommenden Sonntag der Tabellenachte Nickenich III auf die Brohltaler. Eine lösbare Aufgabe so die einhellige Meinung. Trainingsort ist weiterhin der Bahnhof in Engeln, immer donnerstags um

18 Uhr 30. Interessierte gerne mal vorbeischauen!

Schachfreunde Ochtendung Matchball für die erste Mannschaft

Ochtendung.Zum echten Spitzenspiel der diesjährigen A-Klassesaison kam es nur einen Tag nach dem sehr erfolgreichen 12. Ochtendunger Jugendschachturnier gegen die zweite Mannschaft des SC 1924 Kettig. Sowohl die erste Mannschaft von Mannschaftsführer Niklas Roth als auch die Gäste hatten in dieser Saison noch keine einzige Niederlage einstecken müssen und neben 6 Siegen jeweils nur ein einziges Unentschieden zu verzeichnen. Besonders pikant war dabei, dass auch die Brettpunkte mit 24 bei beiden die gleichen waren, so dass man sich den Platz an der Sonne tatsächlich vor dem Duell teilen musste. Die Meisterschaft konnte dabei allerdings noch nicht entschieden werden, da am letzten Spieltag am 23. April noch jeweils gegen die SpVgg Kalenborn (Ochtendung) und SC Cochem II (Kettig) zu spielen ist.

Dennoch war völlig klar, dass ein Sieg an diesem Tag einen deutlichen Schritt in Richtung Titel bedeuten würde. In einer Stimmung, die man am ehesten wohl professionell-gesellig bezeichnen könnte, ging es dann auch pünktlich an die Bretter und es entwickelten sich allesamt spannende Partien. Leichte Personalrochaden gab es in der Mannschaftsaufstellung, so dass die beiden am stärksten gewerteten Spieler Friedel Schütz und der in dieser Saison noch ungeschlagene Manfred Sorger an Brett 1 die hölzernen Klingen kreuzten. Nach etwas mehr als 1,5 Stunden gab es dann relativ zeitnah die ersten beiden Remisgebote der Begegnung. Armin Herhaus spielte an Brett 3 die schwarzen Steine gegen Mannschaftsführer Elmar Zimmer und schätzte die Stellung als weitestgehend beruhigt und ausgeglichen ein. Ebenfalls mit Schwarz hatte sich Markus Höblich gegen Michael Höber an Brett 5 schadlos aus der leicht unterlegen gespielten Eröffnung in ein sich nun auflösendes Mittelspiel mit Generalabtauschgefahr und dann geschlossener Stellung gerettet und bot ebenfalls die Punkteteilung an. Zu diesem Zeitpunkt konnte Niklas Roth dann am vierten Brett gegen Hans-Peter Engel das erste zählbare sichern indem er in der von beiden gerade sehr auf Königsangriff gespielten Partie ein Matt in 6 erkannte. Trotz längerem und intensiven Prüfen der Stellungen wollten Elmar Zimmer und Michael Höber keine zwingend gewinnbringenden Lösungen einfallen und so stand es nach der doppelten Annahme des Remisangebotes 2:1 für Ochtendung.

Nils Schuck an Brett 2 bearbeitete Hermann Schlötter in einem ausgeglichenen Match ordentlich und konnte zur Freude seiner Mannschaft etwas später derart viele Baustellen in der gegnerischen Stellung offenlegen, dass Hermann schließlich aufgab. Der Sieg war geschafft und nun stellte sich nur noch die Frage, ob sich das jetzt so wichtige Brettpunktekonto weiter ausbauen lassen würde. Friedel Schütz war in der Zwischenzeit, wie man im Schachjargon zu sagen pflegt, eine Qualität im Rückstand. Was je nach Stellung nicht zwangsläufig ein entscheidender Nachteil sein muss, wurde aber mit zunehmender Partiezeit durch den Wegfall weiterer Figuren und das Bilden von Freibauern durch Manfred Sorger zur entscheidenden Überlastung. Die Aufgabe von Friedel bedeutete den knappest möglichen Sieg mit 3:2, aber alle Ochtendunger waren sich einig, dass alles besser ist als nach einem Unentschieden in dieser Runde am letzten Tag möglicherweise auf einen Gesamtsieg nach Brettpunkten hoffen zu müssen. Mit den Gästen gemein war aber auch die Meinung, dass dieser Mannschaftskampf der Ausgangssituation würdig wurde und das Ergebnis durchaus so knapp klang, wie es war.

Mit Kalenborn steht nun ein letzter starker Gegner zwischen der Meisterschaft und Ochtendung I – der heute erspielte Vorteil bedeutet aber, dass den Schachfreunden bereits ein Unentschieden am letzten Spieltag zum Titel genügen würde.

Jugendschachturnier 2023 bei den Schachfreunden Ochtendung Fairer Wettstreit in sechs Altersklassen Teilnehmeranzahl auf Niveau von 2019

Ochtendung.Kürzlich fand das diesjährige Ochtendunger Jugendschachturnier statt. 101 Schachspielerinnen und Schachspieler maßen ihre schachlichen Fähigkeiten im fairen Wettstreit in sechs Altersklassen. Neben dem guten Wetter und der Begeisterung der Teilnehmer für das königliche Spiel sorgten auch die Verpflegung mit Speisen und Getränken, so wie die für dieses Turnier gut geeignete Kulturhalle für ein rundherum gelungenes Erlebnis.

Auch wenn im Wettstreit die oberen Plätze ihrer Natur nach begrenzt sind, hat jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sicherlich etwas gewonnen, womit ausdrücklich nicht die Praxis der Schachfreunde Ochtendung gemeint ist, jeder und jedem einen Sachpreis auszugeben, sondern die Spielerfahrung und die Freude am Brett und drumherum. Trotzdem sei an dieser Stelle noch einmal die Leistung der oberen Plätze zu würdigen. Alle weiteren Platzierungen können der Tabelle entnommen werden.

Die ersten Plätze erspielten sich Taim Al Luwaisi mit 5 aus 5 Punnkten in der U8, Omer Al Luwaisi mit 5 von 5 Punkten in der U10, Simon Fischermann mit 6 aus 7 Punkten in der U12, Adrian Beidinger mit 6 von 7 Punkten in der U14, Julian Köhler mit 7 von 7 Punkten in der U16 und Fynn Schneider mit 7 von 7 Punkten in der U18.

Die zweiten Plätze erspielten sich Alex Chen in der U8, Kushagra Rohatgi in der U10, Leo Keßler in der U12, Anton Quirin in der U14, Ruben Petrosyan in der U16 und Marko Nedilko in der U18.

Die dritten Plätze erspielten sich Erik Adolph in der U8, Arseniy Saprygin in der U10, Mick Jussack in der U12, Charlotte Fischermann in der U14, Arnold Spuling in der U16 und Felix Fink in der U18.

Die Schachfreunde Ochtendung freuen sich mit und über jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer. Sehr gerne begrüßen sie auch nächstes Jahr neue und wiederkehrende Gäste und laden daher herzlich ein, am 3. März 2024 das nächste Ochtendunger Jugendschachturnier zu besuchen.

Schachclub Kettig Erste gewinnt Kellerduell

Kettig.Denkbar knapp mit 4,5:3,5 behielt in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga die Kettiger Auswahl gegen die Spielgemeinschaft aus Hachenburg und Dierdorf die Oberhand. Nach objektiver Einschätzung des Spielverlaufs hätte man sich jedoch über eine Niederlage nicht zu beschweren brauchen, womit an diesem Tag das Formtief der letzten beiden Runden bestätigt wurde.

Zum Matchwinner avancierte Karsten Loof am dritten Brett, der in einem seltenen Endspiel mit zwei Damen gegen eine die Übersicht behielt und seinen Gegner bezwang. Weitere Siege steuerten Gerhard Keller und Waldemar Schmidt bei. Je ein Remis gelangen Dr. Bernd Müller, Uli Christoffel und Thomas Hönig.

Damit kletterte die Mannschaft auf den achten Tabellenplatz, der derzeit zum Klassenerhalt berechtigt. Da auch die weiteren Ergebniise dieser Runde zugunsten Kettigs ausfielen, besteht die Hoffnung, diesen Platz auch nach der Schlussrunde behalten zu können, obwohl mit Lahnstein am 16. April ein eigentlich übermächtiger Gegner erwartet wird.

Seniorenteam der Schachfreunde Nickenich feiert in B-Klasse Erfolge Anti-Aging für das Gehirn: Schach stärkt die grauen Zellen

Nickenich. Bei den Schachfreunden Nickenich wird viel Wert auf die Gemeinschaft gelegt. Alt und Jung spielen gemeinsam an den Vereinsabenden das Spiel der Könige. Die Jugend lernt von den Erfahrungen der Senioren, die schon seit vielen Jahrzehnten dem Schachsport frönen.

Derzeit feiert das Seniorenteam in der B-Klasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel Erfolge. Nach acht von zehn Runden führen sie die Tabellenspitze an. Die Stammspieler sind Karl Rocher (Brett 1), Günther Wohde (Brett 2), Manfred Wohde (Brett 3) und Engelbert Adams (Brett 4). Die bisherige gute Leistung zeugt von einem guten Mannschaftsgeist und der uneingeschränkten Freude am Schachsport. Insbesondere Karl Rocher spielt eine starke Saison und ist mit sechs Siegen bisher ungeschlagen.

Engelbert Adams ist mit über 80 Jahren einer der ältesten Spieler des gesamten Teilnehmerfeldes und der beste Beweis, dass man bis ins hohe Alter Schach spielen kann – und das mit Mehrwert! Denn Schach ist Anti-Aging für das Gehirn und stärkt die grauen Zellen.

Die Schachfreunde Nickenich begrüßen es, wenn noch mehr Seniorinnen und Senioren, egal welcher Spielstärke, den Verein bereichern.

Der Vereinsabend findet jeden Freitag ab 18.30 Uhr in den Vereinsräumen an der Grundschule Nickenich statt. Interessierte können sich beim Vereinsvorsitzenden Jens Wohde informieren (jwohde@schachfreunde.info, Tel. (0 26 52) 93 49 28, aber auch gerne unverbindlich vorbeikommen.

Schachclub Remagen/Sinzig Großmeister aus nächster Nähe erleben

Remagen/Sinzig. Schachfreunde in Remagen und der Region können am kommenden Wochenende das letzte Mal in der laufenden Spielsaison Großmeister aus nächster Nähe erleben. Der Schachclub Remagen/Sinzig ist am 1. und 2. April Ausrichter der 12. Und 13. Runde der 1. Deutschen Schachbundesliga. Am Samstag geht es ab 14 Uhr los mit den Begegnungen Remagen/Sinzig gegen SK Kiel und Viernheim gegen Hamburger SK. Am Sonntag beginnen die Spiele schon um 10 Uhr – Remagen/Sinzig trifft auf den Hamburger SK und SK Kiel auf Viernheim. Während die führenden Mannschaften von Baden-Baden und Viernheim praktisch nicht mehr einzuholen sind, herrscht in der unteren Hälfte des 16 Teilnehmer zählenden Feldes ziemliches Gedränge. Remagen/Sinzig teilt sich mit acht Punkten mit vier anderen Mannschaften die Plätze zwischen neun und 13. Die Nähe zur Abstiegszone verspricht also spannende Kämpfe auf hohem Niveau. Alle Begegnungen werden in der Aula der IGS Remagen, Goethestr. 43 ausgetragen

Schachclub Kettig Zweite verliert Spitzenspiel

Kettig. Mit einer gehörigen Portion Optimismus war man zum punktgleichen Tabellennachbarn nach Ochtendung gereist; bot die Mannschaft doch die ersten fünf gemeldeten Bretter auf. Doch ein früher Rückstand, verursacht an Brett vier, ließ sich nicht mehr aufholen. Zwei Remis von Elmar Zimmer und Michael Höber , so wie ein Sieg von Manfred Sorger am Spitzenbrett waren zu wenig, da auch das zweite Brett seine Stellung mit einem Bauern weniger nicht mehr halten konnte – Endstand somit 2:3. Noch sind allerdings keine Entscheidungen gefallen, da die Mannschaft, wenn auch nicht mehr aus eigener Kraft – die Tabellenspitze und damit die Meisterschaft der A-Klasse erreichen kann.

Doch bis zur Schlussrunde am 23. April ist es noch eine längere Wartezeit, die einige Kettiger Schachfreunde nutzen werden, um an den Rheinlandmeisterschaften, die dieses Jahr in Trier stattfinden, teilzunehmen. Dieses Turnier, das traditionell am Wochenende vor Ostern und Gründonnerstag bis Ostersamstag ausgetragen wird, ist offen für alle Spieler im Schachverband Rheinland, dem auch Kettig angehört.

Spielabend für Erwachsene ist jeden Freitag ab 19.30 im Clubraum in der Weißenthurmer Str.1; Interessierte sind herzlich willkommen. Auskünfte erteilt Elmar Zimmer, Tel. (0 26 37) 56 12. Informationen zum Jugendschach gibt Christina Marx, Tel. (01 76) 96 48 60 48 (per WhatsApp oder SMS).

Schachclub Cochem 1973 Erste Mannschaft beendet Rheinlandligasaison ohne Sieg

Cochem. Auch in den letzten zwei Runden gab es in den Kellerduellen gegen die SF Nickenich II und die SG Reil/Kinheim keinen Mannschaftspunkt für den SC Cochem.

Der letzte Tabellenplatz zieht jedoch keine sportlichen Konsequenzen nach sich, die Teilnahme an der Rheinlandligasaison 23/24 ist bereits zugesichert. Das Ziel wird es dann sein, mit der verjüngten Mannschaft einen Mittelfeldplatz zu erreichen.

Zweite Mannschaft verliert knapp

Im Auswärtsspiel gegen die SF Nickenich III unterlag das Cochemer Team mit 2:3. Dabei punktete die Jugend, Moritz Schönwiese und Jonas Simon spielten Unentschieden, Parwa Jidad gewann ihre Partie. In den letzten beiden Runden geht es gegen den Erst- und den Letztplatzierten der A-Klasse, zu beiden Enden hat das Team einen großen Abstand.

Dritte Mannschaft gleicht Bilanz aus

In der doppelründig ausgetragenen B-Klasse bestätigte Cochems Dritte den Hinrundensieg gegen die SF Ochtendung IV. Nach Chancen auf beiden Seiten konnten die vorderen Bretter durch einen Sieg von Kim Anetsberger und einem Remis durch Alexandra Sax den Sieg festhalten. Zuvor hatte Mattis Gerhartz seine erste Turnierpartie gespielt und gewonnen.

Spielabende: Der Schachverein Cochem lädt zum offenen Vereinsabend ein: Gespielt wird im Schachlokal des Cochemer Schachvereins Am Klosterberg 3 in Cochem; freitags ab 16:30; offen für alle Interessierten.