Am 1. November 2026 findet in 53474 Bad Neuenahr-Heppingen wieder das Ahrtaler Schnellschach-Turnier statt.
Zur Ausschreibung:
Ausschreibung Schnellschach-Open
Am 1. November 2026 findet in 53474 Bad Neuenahr-Heppingen wieder das Ahrtaler Schnellschach-Turnier statt.
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Ahrtal. Alles andere als glücklich verlief der Auftakt des Schachclubs Talentschmiede Ahrtal in der Rheinlandliga. Es wurden reihenweise halbe Punkte gegen die SG PST-Treier/Bernkastel verschenkt, sodass am Ende eine unnötige Niederlage stand.
Am fünften Brett konnte Spielertrainer Thorsten Kammer sein Glück kaum fassen, kam doch eine Eröffnung aufs Brett, die kurz davor Gegenstand des Trainings war. In gewinnträchtiger Stellung ließ er zu viele Abtausche zu und so verebbte die Stellung zum Remis. An Brett sieben schätzte der kurzfristig eingesprungene Dr. Robert Kaufmann die Stellung falsch ein und landete trotz guter Chancen statt in einem gewonnenen in einem verlorenen Endspiel. Fast zeitgleich glich Helmut Bürger aus. Mit den weißen Steinen spielte er von Anfang an auf Angriff und konnte durch eine schöne Kombination Material gewinnen, das er sehr souverän verwertete.
Danach verlor Roman Windscheif seine Partie. Er hatte lange passiv gestanden, sich aber im Mittelspiel befreit und eine ausgeglichene Stellung erreicht, die er dann aber in ein verlorenes Bauernendspiel abwickelte. Nach diesem Zwischenstand war klar, dass an einem der verbleibenden Bretter ein kleines Wunder geschehen musste, um die Niederlage abzuwenden. Luca Häusler am Spitzenbrett und Jürgen Kaster an Brett 4 versuchten für die Mannschaft viel und gingen hohes Risiko. Das machte sich aber an beiden Brettern nicht bezahlt, im Gegenteil, beide hatten bange Momente zu überstehen. Doch mit Zähigkeit und guter Endspieltechnik konnten beide jeweils einen halben Punkt sichern.
Durch den Verlust am zweiten Brett, hier hatte der Ahrtaler zwischendurch mutig ein Remisangebot abgelehnt, um kurz darauf entscheidendes Material zu verlieren, war die Mannschaftsniederlage besiegelt. Daran ändert auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Tobias Naumann nichts. Er baute als Nachziehender langsam einen Angriff gegen den gegnerischen König auf, den sein Gegner nur mittels eines Bauernopfers abwehren konnte. Nach dem Tausch der Damen demonstrierte er, dass er das entstandene Endspiel konzentriert nach Hause brachte.
„Das war bitter“, so Spielertrainer Thorsten Kammer, „wir werden bis zu unserem nächsten Heimspiel in 14 Tagen die Fehler analysieren und dann hoffentlich gegen unseren Nachbarn aus Nickenich unsere Chancen nutzen.“
Weibern. Der SC Brohltal Weibern startet mit 2 Mannschaften in die neue Saison 2026/27 des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel. Die 1.Mannschaft tritt in der Bezirksklasse an. In der Reihenfolge der Bretter spielen Mathias Koslowski, Erwin See, Pietro Gaudenti (nur für 3 Spiele bereit), Mike Kutzner, Robert Damiani, Christian Nett und Franz Fröhlke. Es treten 7 Mannschaften an, SF Ochtendung, SC TS Polch, SC Cochem, SpVgg Kalenborn, SF Nickenich und der SC Kettig . Das erste Spiel ist auswärts gegen Polch.
Die 2. Mannschaft spielt in der sehr stark besetzten B-klasse . Die Aufstellung ist Alfons Hilger, Arno Hartmann, Jan Degen und Markus Wolff. Es spielen Fit step by step, Remagen Sinzig, Urmitz, Grafschaft, Ochtendung IV, Mendig Mayen, Nickenich, Cochem und Ochtendung V.
Im ersten Spiel ist Mendig Mayen zu Gast im Pfarrheim in Weibern.
Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand wegen den Öffnungszeiten der Vulkanstube am Engelner Bahnhof unter etwas Zeitdruck statt.
Franz Fröhlke übernahm das Amt des Protokollführers.
Die 1.Mannschaft erkämpfte den 4.Platz in der Bezirksklasse, die 2.Mannschaft ist leider aus der A-klasse abgestiegen.
Wolfgang Kutzner wird den Verein leider verlassen, er wurde Brettmeister an Brett 5 der 1.Mannschaft.
Die Mannschaft hat beim Pellenz-Cup 2025 hervorragend abgeschnitten, das Preisgeld kommt in die Vereinskasse.
Die Kinderförderung des Vereins blüht und wird immer erfolgreicher. 6-9 Kinder nehmen am Gruppentraining teil.
Die Ausgaben des Vereins übersteigen die Einnahmen. Gründe sind unter anderem der Museumseintritt sowie die Traueranzeigen in den Zeitungen. Es müsste evtl. über eine Beitragserhöhung diskutiert werden.
Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
Mathias Koslowski wird als Vorsitzender einstimmig bestätigt, ebenso Markus Wolff als 2. Vorsitzender.
Einstimmig auch das Votum für den Kassenwart Erwin See, den Pressewart Arno Hartmann und die beiden Kassenprüfer Sven-Jörg Reuter und Franz Fröhlke.
Wenn das Interesse im Brohltal geweckt ist, Mannschafts- und Jugendtraining ist donnerstags um 18 Uhr 30 in der „Vulkanstube“ Bahnhof Engeln, der Club braucht neue Mitspieler!
Nickenich. Der Verbandsgemeinde Pellenz und der Ortsgemeinde Nickenich ist es zu verdanken, dass der Schachtreff 2026 nicht ins Wasser fiel. „Die Umbauarbeiten in der Pellenzhalle, dem sonstigen Ausrichtungsort, hätten uns Organisatoren fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch es wurde schnell eine Alternative gefunden“, sagte der Vorsitzende der Schachfreunde Nickenich, Jens Wohde.
Kurzerhand wurden das 33. Rhein-Ahr-Mosel Jugend Open und der 27. Pellenz Cup in die Aula der Grundschule und die Vereinsräume verlegt. Die Bewirtung der rund 400 Spielerinnen und Spieler erfolgte wie gewohnt im Spiegelsaal, wo es Gelegenheit gab, sich zwischen den Runden auszutauschen. Der Schirmherr des Schachwochenendes, Verbandsbürgermeister Sebastian Busch, selbst ein begeisterter Schachspieler und Nickenicher Klubmitglied, ließ es sich nicht nehmen, den Schachtreff zu eröffnen und allen Beteiligten einen fairen Wettkampf zu wünschen.
Spannende Partien waren sowohl bei den Jugendlichen als auch den Erwachsenen an der Tagesordnung. 154 Nachwuchsspielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, manche davon mit hohem Niveau, kämpften in 7 Runden um die Schnellschachkrone in ihren Alterskategorien. Bei der U8 gewann Aashvi Gorapalli (SC Eschborn), bester Nickenicher wurde Konstantin Hadamitzky, der sich auf einem sehr guten fünften Platz behaupten konnte. Die U10 entschied Lev Gurevich (SC GEMA St. Ingbert) für sich. In der U12 konnte sich Miklos Gulyassy (Brühler SK 1920) ganz oben auf dem Siegertreppchen positionieren, wobei die U14 von dem Kölner Spieler Maximilian Kuhle entschieden worden ist. Max Wohde von den Schachfreunden Nickenich konnte sich auf dem dritten Platz behaupten. In der U18 gewann Maximilian Steigleder (SV 1920 Hofheim).
Am zweiten Tag des Schachtreffs traten 45 Vierer-Teams aus ganz Deutschland in sieben Runden Schnellschach gegeneinander an. Dass neben dem Ehrgeiz am Schachbrett, der Spaß nie zu kurz kam, zeigte sich insbesondere in den kreativen Mannschaftsnamen, wenn die „Absoluten Chaotinnen“ auf den „Zusammengewürfelten Haufen“ trafen. Das Team „Vier gewinnt“ konnte sich wie im letzten Jahr den Gesamtsieg sichern. Die beste Mannschaft aus dem Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel kam vom SV Mendig-Mayen, die sich auf dem achten Platz im Turnierfeld etablierte. Die Schachfreunde Nickenich I errangen mit Ihrem 15. Platz in der Bezirkswertung die „Bronzemedaille“ und mussten den „Silberkandidaten“ aus Remagen-Sinzig an sich vorbeiziehen lassen (13. Platz).
Bei einem attraktiven, über die Grenzen der Region bekannten Turnier wie dem Schachtreff, ist es gelebte Tradition, einen umfangreichen Preisfonds auszuloben. Auf die besten Kinder und Jugendliche warteten Pokale. Jedes Kind bekam eine Teilnehmerurkunde überreicht. Bei einem attraktiven, über die Grenzen der Region bekannten Turnier wie dem Schachtreff ist es gelebte Tradition, einen umfangreichen Preisfonds auszuloben. Dieser betrug in diesem Jahr über 4000 Euro. Auf die besten Kinder und Jugendlichen warteten Pokale, und darüber hinaus durfte sich jedes Kind einen Sachpreis aussuchen.
Die Teams, welche die Plätze 1 bis 3 beim Cup belegten, spielen im nächsten Jahr startgeldfrei und erhalten einen Verzehrgutschein. Gleichzeitig gab es bei der Mannschaftsmeisterschaft des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel einen Preisfonds (1. Platz 80 € – 2. Platz 60 € – 3. Platz 40 €). Alle Teilnehmer des Schachtreffs durften sich einen Sachpreis aussuchen.
Der Verein dankt seinen Sponsoren sowie allen Helfern.
Fotoimpressionen und ausführliche Ergebnislisten beider Turniere finden Interessierte unter www.schachtreff-nickenich.de.
Wer mehr über uns Schachfreunde erfahren möchte, oder selbst mitspielen will, kann uns gerne auf unserem freitäglichen Spielabend (Kinder und Jugendliche ab 16:30 Uhr, Erwachsene ab 18:30 Uhr) besuchen.
Die Jahreshauptversammlung des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel findet am
13. Juni 2026 im Rathaus Ochtendung, Raiffeisenplatz 1, 56299 Ochtendung, statt. Beginn ist – wie im Vorjahr – 10.00 Uhr. Pro 10 angefangene Mitglieder können ein Verein oder eine Schachabteilung einen Delegierten stellen. Bis spätestens zum 6. Juni können Mitglieder schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beim 1. Vorsitzenden beantragen.
Ebenfalls können bis zu diesem Datum Anträge eingereicht werden.
Es sind satzungsgemäß einige Vorstandsmitglieder neu zu wählen (s. Tagesordnung). Der Vorstand bittet um rege Teilnahme.
Elmar Zimmer
1.Vorsitzender
Ochtendung. Die letzte Runde der B-Klasse im Schach-Bezirk Rhein-Ahr-Mosel (SBRAM) wurde mit einer gemeinsamen Schlussrunde in Ochtendung ausgetragen. Dabei startete der Tabellenführer – die Mannschaft der Talentschmiede – zunächst sehr schlecht, denn an den Brettern 2 und 3 verloren Robert Kaufmann und Ben Klatt gegen ihre gut aufgelegten Kontrahenten glatt zum Stand von 0:2.
Eine Niederlage hätte ein sofortiges Aus im Meisterschaftsrennen gegen den Verfolger Nickenich bedeutet. So lag es jetzt an den beiden verbliebenen Spielern an Brett 1 und 4 Jonas Naumann und Fjodor Jung, durch 2 Siege zumindest eine Chance auf den Titel offenzuhalten.
Zunächst zeigte Fjodor, warum er in diesem Jahr als sicherer Punktelieferant gilt. Er löste eine verzwickte Stellung mit viel Materialgewinn so geschickt auf, dass sein Gegenüber nach wenigen weiteren Zügen aufgab.
Bei Jonas durchlief man – übrigens wie bei der gesamten Schlussrunde – ein Auf-und-Ab, denn zunächst erspielte er sich einen leichten Vorteil mit einem Bauerngewinn; kurz darauf musste er durch eine Unachtsamkeit einen Läuferverlust beklagen, um danach mittels eines vergifteten Bauers und einer Springergabel sich diesen Läufer wieder zu erkämpfen. Damit war der 2. wichtige Punkt für die Talentschmiede erkämpft und das Remis zum 2:2 gesichert.
Ob es aber zur Meisterschaft reichte, wurde am Nachbartisch erspielt mit Nickenich gegen Remagen-Sinzig. Ein Herzschlagfinale, denn beim Stande von 2:1 für Nickenich entschied die letzte laufende Partie über die Meisterschaft.
Ein weiterer Sieg hätte für Nickenich den alleinigen Titel bedeutet, eine Niederlage den alleinigen Titel für SC TS Ahrtal. Remagen-Sinzig lag im Endspiel zunächst mit 2 Mehrbauern im Vorteil, konnte aber diese Mehrbauern nicht nutzen, sodass man sich auf ein gerechtes Remis einigte.
Dies führt dazu, dass das Spiel mit 2,5:1,5 Punkten für Nickenich gewonnen wurde und somit die Mannschaften von der Talentschmiede Ahrtal und Nickenich gemeinsam die gleichen Mannschafts- und Brettpunkte haben und letztendlich gemeinsam Meister dieser Runde sind.
Kreis Ahrweiler. Kurz vor dem Abschluss der laufenden Saison hielt der Schachclub Talentschmiede Ahrtal seine diesjährige Mitgliederversammlung ab.
Dabei wurde deutlich:
Der Verein kann auf ein rundum erfolgreiches Jahr mit sportlichen Erfolgen, wachsender Mitgliederzahl und einem lebendigen Vereinsleben zurückblicken.
Der Vorsitzende Dr. Robert Kaufmann erinnerte an zahlreiche Höhepunkte der vergangenen Monate. Dazu zählten das Geburtstagssimultan mit Großmeister Luis Engel, das traditionsreiche Allerheiligen-Schnellschachturnier mit erneut guter Resonanz sowie die stimmungsvolle Weihnachtsfeier. Auch intern war einiges geboten: Der Vereinspokal läuft derzeit auf die entscheidende Phase zu, im kommenden Jahr soll zudem wieder eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen werden. Besonders erfreulich ist der Mitgliederzuwachs, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.
Sportlich wusste der Verein zu überzeugen. Trainer Thorsten Kammer freute sich, dass die 1. Mannschaft in der Rheinlandliga erneut die Vizemeisterschaft erreichte und sich punktemäßig nochmals gegenüber dem Vorjahr steigerte. Julian Köhler und Jürgen Kaster wurden jeweils Brettmeister. Dass über die gesamte Saison hinweg immer eine vollständige Mannschaft antreten konnte, war zudem ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Spannung herrscht noch bei der 2. Mannschaft, die im letzten Saisonspiel um den Aufstieg in die A-Klasse kämpft. Mit einem Sieg könnte der nächste sportliche Erfolg perfekt gemacht werden.
In der Jugend sammelten zahlreiche Kinder und Jugendliche bei Turnieren wertvolle Wettkampferfahrung und erzielten gute Ergebnisse. Julian Köhler qualifizierte sich etwa für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Blitzschach. Das Trainingsangebot wird inzwischen von drei Trainern getragen und richtet sich an verschiedenste Spielstärken.
Mit Vorfreude blickt der Verein bereits auf das nächste Highlight: Am 26. Juli findet das diesjährige Geburtstagssimultan mit Großmeister Michael Prusikin statt. Bereits am Vorabend ist ein gemeinsamer Restaurantbesuch geplant.
Interessierte sind jederzeit willkommen: Montags um 19 Uhr findet das Online-Training statt. Freitags beginnt ab 17 Uhr das Kindertraining im Bürgerhaus Heppingen, ab 18 Uhr folgen Jugendlichen- und Erwachsenentraining sowie der offene Spielabend.
Mehr Infos auf: sc-ts-ahrtal.de.
Das perfekte Finale sollte es werden am 12. April in der A-Klasse des SBRAM. Vor dem letzten Spieltag lag die erste Mannschaft mit einem halben Brettpunkt denkbar knapp hinter der SpVgg Kalenborn und während man selber in Cochem gegen die dritte Mannschaft entsprechend auf jeden Fall ein ordentliches Ergebnis abliefern musste, war es ausgerechnet die zweite Mannschaft der Schachfreunde selbst, die im heimischen Rathaus gegen Kalenborn zum Meistermacher werden konnte.
In der Osterpause wurden alle denkbaren Szenarien besprochen aber klar war am Ende, dass ein halber Brettpunkt mehr her musste um den Titel und damit auch den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksklasse klar zu machen aus der man im Vorjahr denkbar unglücklich abgestiegen war. Nach etwas mehr als zwei Stunden vermeldete Mannschaftsführer Niklas Roth den ersten Zwischenstand aus Cochem. Ein 4:0 stand zu dieser Zeit schon als deutliches Ausrufezeichen in Richtung Titel, da er selbst, Nils Schuck, Leo von Elmpt und Friedel Schütz ihren Gegnern sehr schnell den vollen Punkt abnehmen konnten. Lediglich Armin Herhaus kämpfte zu diesem Zeitpunkt noch etwas auf verlorenem Posten gegen Dominik Treis und musste tatsächlich auch wenige Minuten später den einzigen Verlustpunkt des Tages hinnehmen.
Zu dieser Zeit war in Ochtendung aber noch jedes Brett offen. Lediglich Halewijn Stikvoort hatte sich gegen Hilmar Kretzer ein positionelles Übergewicht erspielt, dass der Kalenborner Mannschaftsführer aber zäh zu verteidigen wusste. Es drohten Königsangriffe auf beiden Seiten aber die Figuren von Halewijn waren insgesamt weniger gebunden, so dass er über den Damenflügel Druck aufbauen konnte. Etwas über die 3-Stundenmarke konnte dann die mittlerweile ebenfalls in Ochtendung eingetroffene erste Mannschaft den ersten Punkt an genau diesem Brett bejubeln weil Halewijn die Partie konsequent in eine nicht mehr zu verteidigende Gewinnstellung gebracht hatte. Aus den noch laufenden 4 Partien musste nun noch dieser halbe Brettpunkt her. An Brett 1 dann der „Rückschlag“, wobei gegen Konstatin Trojanowski als wertungsstärkster Spieler der gesamten Liga ohnehin für Fynn Schneider sicherlich höchstens Außenseiterchancen bestanden. Konstantin nutzte den mittlerweile entstandenen Materialvorteil völlig routiniert um den ungefährdeten Ausgleich einzufahren. Doch die finale Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten. Mannschaftsführer Jannik Höblich hatte es gegen Jürgen Mölders geschafft die Partie so zu vereinfachen, dass ein remisiges Turmendspiel entstand und so kam sein Gegner nicht umhin die Hand zur Einigung zu schütteln. 1,5:1,5 bedeutete mindestens den Titel, wenn zu diesem Zeitpunkt auch noch gemeinsam mit Kalenborn.
Adrian Luckmann quälte sich bereits lange mit einer sehr geschlossenen Stellung in der Rainer Koss seine Figuren peu à peu besser stellen konnte, während Adrian nur Abwartezüge blieben. Folgerichtig brach Rainer dann gut vorbereitet in die Stellung seines Gegners ein und erlegte den weißen Monarchen. An Brett 4 sah es zu diesem Zeitpunkt aber mindestens nach einer Punkteteilung aus, weil Alex Pflaum gegen Manfred Latz in ein Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern und einem Mehrbauern gekommen war. Lange kämpften sich beide an der Aufgabe ab dem anderen den entscheidenden Schlag zu versetzen, doch am Ende fand niemand der beiden diesen einen genialen Zug. Remis. 3:2 verlor zwar die zweite Mannschaft dieses Spiel aber die Schachfreunde Ochtendung I wurden damit alleiniger Meister der A-Klasse in der Saison 2025/2026. Die Schachfreunde Ochtendung II landen auf einem respektablen 5. Platz, wobei sie in der Saison überhaupt nur am ersten und letzten Spieltag in Stammbesetzung antreten konnten und insgesamt 14 mal auf Ersatzspieler zurückgreifen mussten.
In der kommenden Spielzeit gilt es nun den Platz in der Bezirksklasse dauerhaft zu festigen. Bei den guten Ergebnissen aus dieser Saison und der Vielzahl an talentierten Nachwuchsspielern und Nachwuchsspielerinnen sollte das aber kein wirkliches Problem sein.
Ochtendung. 18 Jahre ist unser Verein nun alt und seit 2010 hat sich das Jugendschachturnier in Ochtendung nun einen festen Platz im Turnierkalender vieler Nachwuchsspielerinnen und -spieler verdient. Die Königsklasse U18 bei der Erstauflage mit insgesamt 40 Teilnehmern konnte seinerzeit Kevin Weihrauch für sich entscheiden der diesmal als Geschäftsführer des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel und Trainer des SV Andernach seine Nachwuchsspieler Johann und Leonard Reichert und Ben Büchner begleitete und so zum Turnier zurückkehrte. Niklas Roth, damals auf Platz 3 in der U12 leitet heute als erster Vorsitzender die Geschicke der Schachfreunde Ochtendung und so zeigt sich mal wieder, dass eben jene Nachwuchsturniere ein wichtiger Baustein im Erhalt unseres schönen Sports sind.
Ob Mönchengladbach, Marburg, Frankfurt oder Trier – einige der Teilnehmer nahmen am 14. März einen weiten Weg auf sich, weil das Turnier auch überregional einen guten Ruf genießt und trotz des gleichzeitig stattfindenden Landesschulschachentscheids in Koblenz erreichten die Anmeldezahlen in den 7 Altersklassen mit 123 einen neuen Rekordwert. In der wunderschönen Kulturhalle hätten aber durchaus noch einige Bretter mehr Platz gefunden so dass für die Zukunft auch bei weiter steigendem Interesse hier so schnell keine Ausweichlocation benötigt werden dürfte.
Und noch ein weiterer Rekordwert belegt wunderbar die tolle Entwicklung der letzten 18 Jahre. Mit sagenhaften 34 Vereinsmitgliedern aus dem Nachwuchs der Schachfreunde Ochtendung selbst kam mehr als ein Viertel der aktiven aus den eigenen Reihen – Grund genug also sich Hoffnungen auf den einen oder anderen Turniersieg zu machen. Auch Bürgermeister Hans-Georg Hammes folgte der Einladung der Schachfreunde und konnte sich so erneut von der tollen Arbeit des Vereins überzeugen der mit seinem Erfolg natürlich auch zur Attraktivität des Ortes beiträgt.
In den jüngeren Altersklassen U8 und U10 stand nach 5 spannenden Runden schon die Siegerehrung an. Den ersten Platz im jüngsten Klassement konnte Jishnu Vara Prasad Kondaveeti vom Mönchengladbacher Schachverein mit einer Spitzenleistung und vollen 5 Siegen erkämpfen. Als beste Spielerin schloss Alissa Kreps vom Bundesligisten SC Heimbach-Weis mit 3 Punkten ab. Überhaupt stellte Heimbach-Weis hinter den Gastgebern die zweitgrößte Spielergruppe an diesem Tag. In der U10 erspielte der nominelle Favorit Archit Goel vom SK Marburg ebenfalls eine „Weiße Weste“ und den unangefochtenen ersten Platz mit 5 aus 5. Güneş Göl von den Schachfreunden Ochtendung erspielte mit 3,5 Punkten in der mit 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stark besetzten Gruppe den Titel der besten Spielerin.
Nach der Siegerehrung, bei der es neben Pokalen für die ersten 3 Plätze für alle als verdienten Lohn eine Medaille, eine Urkunde und einen Sachpreis gab, standen die letzten beiden Runden in den Altersklassen U12-U21 an. In der U12 hatte es dabei in der vierten Runde einen kleinen Paukenschlag gegeben als Nadir Üstüntaş den knapp 600 DWZ-Punkte stärker gewerteten Turnierfavoriten Kushagra Rohatgi von der Schachabteilung des TuS Makkabi FFM schlagen konnte der fortan auf einen Ausrutscher von Nadir hoffen musste. Doch Nadirs Sieg wackelte nur kurz in der sechsten Runde als er gegen David Barsoum einen halben Punkt abgeben musste. Ungeschlagen konnte er entsprechend nach der 7. Runde den Pokal für den ersten Platz entgegen nehmen während die bestplatzierte Spielerin in der U12 erneut vom SC Heimbach-Weis gestellt wurde. Eva Mikunov erspielte hierfür 3,5 Punkte.
In der U14 ging es deutlich enger zu aber auch hier zeigte Ochtendung neben aller gastfreundlichen Geselligkeit schachlich/ sportlich Zähne. Ella Reuber, amtierende Rheinlandmeisterin und Kaderspielerin eroberte früh die Tabellenspitze und musste sich nur gegen Langzeitrivalen Mick Jussack von den benachbarten Schachfreunden Nickenich geschlagen geben. Mit 5,5 Punkten musste sich nicht einmal auf die Zweitwertung vertrauen, da der zweite Platz an Ananya Vasudevan vom SK Langen mit einem halben Punkt weniger ging. Bester Junge im Feld wurde mit ebenfalls 5 Punkten Lennard Spiller von den Schachfreunden Nickenich.
Ananya’s Vereinskamerad Shahzaib Shanawaz Thabrez galt in der U16 als haushoher Favorit und wurde dieser Rolle auch vollumfänglich gerecht. 7 Punkte aus 7 Spielen sprachen eine deutliche Sprache. Auf Platz 2 folgte dann auch direkt die beste Spielerin – wieder aus Ochtendung. Yıldız Göl gab sich nur Shahzaib geschlagen und lieferte mit 5,5 Punkten ordentlich ab.
Die Altersgruppen U18 und U21 musste aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in der U21 gemeinsam spielen, wurden aber getrennt ausgewertet. Maxime Hallen vom 1. Schach-Klub Troisdorf setzte sich am Ende eines extrem spannenden Turniers noch vor dem Favoriten Julian Köhler von der SC Talentschmiede Ahrtal durch und wurde mit 6,5 Punkten neben dem besten U18-Spieler auch noch Gesamtsieger. Das U21 Klassement gewann Ben Dehren vom SC 1926 Bendorf.
Jugendwart und Turnierleiter Markus Höblich bedankte sich im Rahmen der Siegerehrung dann bei allen Aktiven, Sponsoren, Eltern und Betreuern aber natürlich auch den tollen Unterstützern aus dem eigenen Verein die mit unermüdlichem Einsatz, Kuchenspenden und einer riesigen Portion guter Laune das Turnier überhaupt erst möglich gemacht hatten. Am Ende des Tages blieben vor allem viele glückliche Gesichter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und tolle Begegnungen im Gedächtnis. Die kurzfristig eigens aufgestellte Box für Feedback und Verbesserungsvorschläge wurde rege genutzt und der Inhalt bestätigte den Eindruck, dass das Ochtendunger Jugendschachturnier zurecht einen festen Platz im Kalender der Nachwuchssportlerinnen und -sportler hat.
Andernach. Am Karfreitag wurde traditionell die Blitzschachmeisterschaft des Schachverbandes Rheinland ausgetragen. Bei diesem Format stehen jedem Spieler nur 5 Minuten für die komplette Partie zur Verfügung, was den Namen Blitzschach erklärt. Neben einigen Titelträgern und Bundesligaspielern fanden sich mit Julian Köhler und Thorsten Kammer auch zwei Spieler des Schachclubs Talentschmiede aus dem Ahrtal ein. „Hoffnungen auf den Titel müssen wir uns nicht machen, aber ein einstelliger Tabellenplatz, sollte schon rauskommen“ legte der Vorsitzende des Schachclubs Dr. Robert Kaufmann, der als Kiebitz vor Ort in Andernach war, die Messlatte schon recht hoch.
Etwas Pech hatten die Ahrtaler bei der Auslosung der Vorrunde, denn sie waren gemeinsam mit dem Abomeister und amtierenden Titelträger Dr. Bohn in einer Gruppe. Da nur die ersten beiden sich für die erste Hauptrunde, die um den Titel spielte, qualifizierten war eigentlich nur die Frage, wer es von den Ahrtaler schaffen würde. Das mit Spannung erwartete Duell war allerdings eine klare Angelegenheit für Julian Köhler, der damit um den Titel kämpfen konnte. Für Spielertrainer Thorsten Kammer, Dritter der Vorrunde, blieb damit leider „nur“ die Gruppe 2.
In dieser enttäuschte er als Mitfavorit nicht und wurde mit einem guten Ergebnis wiederum Dritter von 16. „Das war schon in Ordnung“ kommentierte Kammer sein Abschneiden. „Beim Blitzschach kommt es auch immer ein wenig auf die Nuancen an. Da muss man auch Mal das Glück haben, dass dem Gegner kurz vor einem Matt die Zeit ausgeht. Das gleicht dann das Pech, dass man eine Figur eingestellt hat, aus.“
In der Meisterrunde wuchs Julian Köhler, auch wenn er keinen Titelträger schlagen konnte, über sich hinaus. In einem sehr starken Feld konnte er sich mit einem positiven Score behaupten und einen überragenden 5. Platz mit zwei weiteren Konkurrenten erspielen. „Das Julian gerade in den schnelleren Disziplinen stark spielt, wusste ich aus leidvoller Erfahrung, aber dass er so auftrumpft, hatte ich nicht erwartet. Da konnte ich meine Vorrundenniederlage sehr gut ertragen“, so der glückliche Trainer Kammer. Mit diesem Ergebnis hat sich Julian für die Rheinland-Pfalz- Meisterschaften, die vermutlich im Sommer ausgetragen werden qualifiziert. „Damit hat die Talentschmiede ihrem Namen wieder einmal Ehre gemacht“ freute sich Dr. Kaufmann und mit einem Schmunzeln merkte er an „die beiden können gut mit Druck umgehen“.
Das schachliche Wissen und Spiel wird wieder am Freitag ab 17:00 Uhr im Bürgerhaus Heppingen vertieft.