Ausschreibung offene Blitzeinzelmeisterschaft 2026

Modus / Bedenkzeit:
– Modus 13 Runden Schweizer-System
– Bedenkzeit: 5 min + 2 sek/Zug
Es gelten die gültigen DSB-Blitzregeln

Durchführung als offenes Turnier, gleichzeitig Meisterschaft des SBRAM
Spieltermin / Spielort:
Spieltermin: Samstag, 03. Oktober 2026 (Tag der Deutschen Einheit)
Spielbeginn: 11:00 Uhr.
Spielort: Aula der IGS Remagen, Goethestraße 43, 53424 Remagen
Anmeldung / Sonstiges:
Voranmeldung per E-Mail oder telefonisch erbeten, unter Angabe von Name, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse, ansonsten Anmeldung bis 10:45 Uhr am Spieltag. Getränke und Süßriegel werden preisgünstig angeboten, keine Essensverpflegung.
Preise und Startgeld:
1. Platz: 80 €
2. Platz: 60 €
3. Platz 40 €
Ratingpreise DWZ < 1700, < 1500, < 1300: jeweils 25 €
Beste Dame: 25 €
Bester Jugendlicher (bis zum 18. Lebensjahr): 25 €
Preise für Bezirksmeisterschaft des SBRAM (1. Platz 80 €, 2. Platz 60 €, 3. Platz 40 €) keine doppelte Preisvergabe

Startgeld für Spieler die nicht im Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel gemeldet sind:
Erwachsene: 5 €, Jugendliche bis 18 Jahre: 3 €.

Doppelspieltag gegen die Schachfreunde Nickenich – Sieg und Niederlage für die Talentschmiede

Nickenich. Während die erste Mannschaft beim Heimspiel mit 5:3 die Oberhand behielt, musste die Zweite bei ihrem Saisonauftakt in Nickenich ihrer Unerfahrenheit Tribut zollen und verlor mit 1,5 zu 3,5.

Die 2. Mannschaft trat als Aufsteiger in der A-Klasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel ersatzgeschwächt gegen Nickenich an. An den ersten beiden Brettern punkteten Jonas Naumann mit einem Remis und der Vorsitzende der Talentschmiede Dr. Robert Kaufmann konnte seine spielstarke Gegnerin sogar niederringen. Allerdings verloren Fjodor Jung, Hussam Itani und der frischgebackene U10-Bezirksmeister Ben Petersen, wobei die beiden letztgenannten ihr Debut im Wettkampfsport Schach für die Ahrtaler gaben. „Wenn ich an meinen ersten Mannschaftskampf zurückdenke, dann kann ich nur sagen, haben die Beiden es trotz der Niederlage sehr gut gemacht, denn sie hatten beide Gewinnmöglichkeiten und haben lange Paroli geboten“, so Spielertrainer Thorsten Kammer.

Dieser führte die erste Mannschaft der Talentschmiede am zweiten Spieltag der Rheinlandliga mit einem frühen Punkt an Brett 5 auf die Siegerstraße. Spitzenbrett Luca Häusler fasste die Partie treffend zusammen. „Als ich zu Beginn auf das Brett schaute, war es eine langweilige Abtauschvariante und beim zweiten Mal war der Angriff von Thorsten bereits durchgeschlagen“. Kurz danach gewann Christian Wolf am Nachbarbrett. Seine scheinbaren Bauernverluste waren wohlkalkulierte Opfer, die ihm einen unwiderstehlichen Angriff gaben, den er mit einem schönen Matt krönte. Jürgen Kaster remisierte an Brett 4 in dem er eine dreimalige Stellungwiederholung anstrebte, um in unklarer Stellung nicht noch in Verlustgefahr zu geraten. Helmut Bürger an Brett 3 opferte bereits in der Eröffnung einen Bauern, hatte aber immer gute Kompensation. Sein Druck wurde immer größer, so dass sein Gegner die Stellung nicht mehr verteidigen konnte und aufgab. Wie bitter und brutal Schach ist, musste Mannschaftskapitänin Elisa Naumann erleben. Gesundheitlich angeschlagen spielte sie dennoch ihren höher eingestuften Gegner an die Wand. Statt noch eines Sicherungszuges hatte sie nur das einzügige eigene Matt vor Augen und übersah dabei die einzige Gegenchance ihres Opponenten und wurde selbst Matt gesetzt. Gedanken an den letzten Spieltag und viele verpasste Chancen kamen auf. Auch weil Tobias Naumann für ein Wechselbad der Gefühle sorgte. Mal stand er schlecht, dann auf Gewinn und zu guter Letzt wurde der Punkt geteilt. Luca Häusler am ersten Brett hatte eine komplizierte Stellung auf dem Brett, die er besser behandelte als sein Gegenüber. Dieser griff zwar vehement an und scheute sich auch nicht Material zu opfern, konnte aber die Verteidigung nicht brechen und gab dann wegen Materialmangels auf, sodass der Kampf gewonnen war. Die abschließende Niederlage von Julian Köhler, der erst ein Remisangebot ausgeschlagen hatte, um dann nach einem Opfer noch zu verlieren, viel glücklicherweise diesmal nicht ins Gewicht. Durch diesen Sieg konnte die Talentschmiede ihr Punktekonto nach der unglücklichen Niederlage in Trier ausgleichen.

Knappe Niederlage in Trier zum Saisonstart

Ahrtal. Alles andere als glücklich verlief der Auftakt des Schachclubs Talentschmiede Ahrtal in der Rheinlandliga. Es wurden reihenweise halbe Punkte gegen die SG PST-Treier/Bernkastel verschenkt, sodass am Ende eine unnötige Niederlage stand.

Am fünften Brett konnte Spielertrainer Thorsten Kammer sein Glück kaum fassen, kam doch eine Eröffnung aufs Brett, die kurz davor Gegenstand des Trainings war. In gewinnträchtiger Stellung ließ er zu viele Abtausche zu und so verebbte die Stellung zum Remis. An Brett sieben schätzte der kurzfristig eingesprungene Dr. Robert Kaufmann die Stellung falsch ein und landete trotz guter Chancen statt in einem gewonnenen in einem verlorenen Endspiel. Fast zeitgleich glich Helmut Bürger aus. Mit den weißen Steinen spielte er von Anfang an auf Angriff und konnte durch eine schöne Kombination Material gewinnen, das er sehr souverän verwertete.

Danach verlor Roman Windscheif seine Partie. Er hatte lange passiv gestanden, sich aber im Mittelspiel befreit und eine ausgeglichene Stellung erreicht, die er dann aber in ein verlorenes Bauernendspiel abwickelte. Nach diesem Zwischenstand war klar, dass an einem der verbleibenden Bretter ein kleines Wunder geschehen musste, um die Niederlage abzuwenden. Luca Häusler am Spitzenbrett und Jürgen Kaster an Brett 4 versuchten für die Mannschaft viel und gingen hohes Risiko. Das machte sich aber an beiden Brettern nicht bezahlt, im Gegenteil, beide hatten bange Momente zu überstehen. Doch mit Zähigkeit und guter Endspieltechnik konnten beide jeweils einen halben Punkt sichern.

Durch den Verlust am zweiten Brett, hier hatte der Ahrtaler zwischendurch mutig ein Remisangebot abgelehnt, um kurz darauf entscheidendes Material zu verlieren, war die Mannschaftsniederlage besiegelt. Daran ändert auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch Tobias Naumann nichts. Er baute als Nachziehender langsam einen Angriff gegen den gegnerischen König auf, den sein Gegner nur mittels eines Bauernopfers abwehren konnte. Nach dem Tausch der Damen demonstrierte er, dass er das entstandene Endspiel konzentriert nach Hause brachte.

„Das war bitter“, so Spielertrainer Thorsten Kammer, „wir werden bis zu unserem nächsten Heimspiel in 14 Tagen die Fehler analysieren und dann hoffentlich gegen unseren Nachbarn aus Nickenich unsere Chancen nutzen.“

SC Brohltal Weibern vor neuer Spielzeit

Weibern. Der SC Brohltal Weibern startet mit 2 Mannschaften in die neue Saison 2026/27 des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel. Die 1.Mannschaft tritt in der Bezirksklasse an. In der Reihenfolge der Bretter spielen Mathias Koslowski, Erwin See, Pietro Gaudenti (nur für 3 Spiele bereit), Mike Kutzner, Robert Damiani, Christian Nett und Franz Fröhlke. Es treten 7 Mannschaften an, SF Ochtendung, SC TS Polch, SC Cochem, SpVgg Kalenborn, SF Nickenich und der SC Kettig . Das erste Spiel ist auswärts gegen Polch.

Die 2. Mannschaft spielt in der sehr stark besetzten B-klasse . Die Aufstellung ist Alfons Hilger, Arno Hartmann, Jan Degen und Markus Wolff. Es spielen Fit step by step, Remagen Sinzig, Urmitz, Grafschaft, Ochtendung IV, Mendig Mayen, Nickenich, Cochem und Ochtendung V.

Im ersten Spiel ist Mendig Mayen zu Gast im Pfarrheim in Weibern.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand wegen den Öffnungszeiten der Vulkanstube am Engelner Bahnhof unter etwas Zeitdruck statt.

Franz Fröhlke übernahm das Amt des Protokollführers.

Die 1.Mannschaft erkämpfte den 4.Platz in der Bezirksklasse, die 2.Mannschaft ist leider aus der A-klasse abgestiegen.

Wolfgang Kutzner wird den Verein leider verlassen, er wurde Brettmeister an Brett 5 der 1.Mannschaft.

Die Mannschaft hat beim Pellenz-Cup 2025 hervorragend abgeschnitten, das Preisgeld kommt in die Vereinskasse.

Die Kinderförderung des Vereins blüht und wird immer erfolgreicher. 6-9 Kinder nehmen am Gruppentraining teil.

Die Ausgaben des Vereins übersteigen die Einnahmen. Gründe sind unter anderem der Museumseintritt sowie die Traueranzeigen in den Zeitungen. Es müsste evtl. über eine Beitragserhöhung diskutiert werden.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Mathias Koslowski wird als Vorsitzender einstimmig bestätigt, ebenso Markus Wolff als 2. Vorsitzender.

Einstimmig auch das Votum für den Kassenwart Erwin See, den Pressewart Arno Hartmann und die beiden Kassenprüfer Sven-Jörg Reuter und Franz Fröhlke.

Wenn das Interesse im Brohltal geweckt ist, Mannschafts- und Jugendtraining ist donnerstags um 18 Uhr 30 in der „Vulkanstube“ Bahnhof Engeln, der Club braucht neue Mitspieler!

Schachtreff Nickenich 2026 begeisterte junge und alte Denkfreunde

Nickenich. Der Verbandsgemeinde Pellenz und der Ortsgemeinde Nickenich ist es zu verdanken, dass der Schachtreff 2026 nicht ins Wasser fiel. „Die Umbauarbeiten in der Pellenzhalle, dem sonstigen Ausrichtungsort, hätten uns Organisatoren fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch es wurde schnell eine Alternative gefunden“, sagte der Vorsitzende der Schachfreunde Nickenich, Jens Wohde.

Kurzerhand wurden das 33. Rhein-Ahr-Mosel Jugend Open und der 27. Pellenz Cup in die Aula der Grundschule und die Vereinsräume verlegt. Die Bewirtung der rund 400 Spielerinnen und Spieler erfolgte wie gewohnt im Spiegelsaal, wo es Gelegenheit gab, sich zwischen den Runden auszutauschen. Der Schirmherr des Schachwochenendes, Verbandsbürgermeister Sebastian Busch, selbst ein begeisterter Schachspieler und Nickenicher Klubmitglied, ließ es sich nicht nehmen, den Schachtreff zu eröffnen und allen Beteiligten einen fairen Wettkampf zu wünschen.

Spannende Partien waren sowohl bei den Jugendlichen als auch den Erwachsenen an der Tagesordnung. 154 Nachwuchsspielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, manche davon mit hohem Niveau, kämpften in 7 Runden um die Schnellschachkrone in ihren Alterskategorien. Bei der U8 gewann Aashvi Gorapalli (SC Eschborn), bester Nickenicher wurde Konstantin Hadamitzky, der sich auf einem sehr guten fünften Platz behaupten konnte. Die U10 entschied Lev Gurevich (SC GEMA St. Ingbert) für sich. In der U12 konnte sich Miklos Gulyassy (Brühler SK 1920) ganz oben auf dem Siegertreppchen positionieren, wobei die U14 von dem Kölner Spieler Maximilian Kuhle entschieden worden ist. Max Wohde von den Schachfreunden Nickenich konnte sich auf dem dritten Platz behaupten. In der U18 gewann Maximilian Steigleder (SV 1920 Hofheim).

Am zweiten Tag des Schachtreffs traten 45 Vierer-Teams aus ganz Deutschland in sieben Runden Schnellschach gegeneinander an. Dass neben dem Ehrgeiz am Schachbrett, der Spaß nie zu kurz kam, zeigte sich insbesondere in den kreativen Mannschaftsnamen, wenn die „Absoluten Chaotinnen“ auf den „Zusammengewürfelten Haufen“ trafen. Das Team „Vier gewinnt“ konnte sich wie im letzten Jahr den Gesamtsieg sichern. Die beste Mannschaft aus dem Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel kam vom SV Mendig-Mayen, die sich auf dem achten Platz im Turnierfeld etablierte. Die Schachfreunde Nickenich I errangen mit Ihrem 15. Platz in der Bezirkswertung die „Bronzemedaille“ und mussten den „Silberkandidaten“ aus Remagen-Sinzig an sich vorbeiziehen lassen (13. Platz).

Bei einem attraktiven, über die Grenzen der Region bekannten Turnier wie dem Schachtreff, ist es gelebte Tradition, einen umfangreichen Preisfonds auszuloben. Auf die besten Kinder und Jugendliche warteten Pokale. Jedes Kind bekam eine Teilnehmerurkunde überreicht. Bei einem attraktiven, über die Grenzen der Region bekannten Turnier wie dem Schachtreff ist es gelebte Tradition, einen umfangreichen Preisfonds auszuloben. Dieser betrug in diesem Jahr über 4000 Euro. Auf die besten Kinder und Jugendlichen warteten Pokale, und darüber hinaus durfte sich jedes Kind einen Sachpreis aussuchen.

Die Teams, welche die Plätze 1 bis 3 beim Cup belegten, spielen im nächsten Jahr startgeldfrei und erhalten einen Verzehrgutschein. Gleichzeitig gab es bei der Mannschaftsmeisterschaft des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel einen Preisfonds (1. Platz 80 € – 2. Platz 60 € – 3. Platz 40 €). Alle Teilnehmer des Schachtreffs durften sich einen Sachpreis aussuchen.

Der Verein dankt seinen Sponsoren sowie allen Helfern.

Fotoimpressionen und ausführliche Ergebnislisten beider Turniere finden Interessierte unter www.schachtreff-nickenich.de.

Wer mehr über uns Schachfreunde erfahren möchte, oder selbst mitspielen will, kann uns gerne auf unserem freitäglichen Spielabend (Kinder und Jugendliche ab 16:30 Uhr, Erwachsene ab 18:30 Uhr) besuchen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel findet am
13. Juni 2026 im Rathaus Ochtendung, Raiffeisenplatz 1, 56299 Ochtendung, statt. Beginn ist – wie im Vorjahr – 10.00 Uhr.  Pro 10 angefangene Mitglieder können ein Verein oder eine Schachabteilung einen Delegierten stellen.  Bis spätestens zum 6. Juni können Mitglieder schriftlich eine  Ergänzung der Tagesordnung beim 1. Vorsitzenden beantragen.

Ebenfalls können bis zu diesem Datum Anträge eingereicht werden.

Es sind satzungsgemäß einige Vorstandsmitglieder neu zu wählen (s. Tagesordnung).  Der Vorstand bittet um rege Teilnahme.

Elmar Zimmer
1.Vorsitzender

Tagesordnung zur Jahreshauptversammlung des Bezirks

Rhein-Ahr-Mosel am 13. Juni 2026 in Ochtendung

  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Feststellen der satzungsgemäßen Einladung und der Stimmberechtigung
  4. Ehrungen
  5. Geschäftsberichte des Gesamtvorstands
  6. Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters
  7. Prüfungsbericht der Kassenprüfer
  8. Aussprache zu 5-6.
  9. Entlastung des Schatzmeisters und des übrigen Gesamtvorstandes
  10. Wahl eines Versammlungsleiters
  11. Neuwahlen der Vorstandsmitglieder
  • 1. Vorsitzender
  • Geschäftsführer
  • Turnierleiter für Mannschaftswettkämpfe
  • Jugendleiter
  1. Neuwahl des Turnierausschusses
  2. Festsetzung der Jahresbeiträge
  3. Anträge zur Satzung und satzungsändernden Ordnungen
  4. Sonstige Anträge
  5. Wahl der Delegierten für die Mitgliederversammlung des SVR
  6. Sonstiges (u. a. Veranstaltungskalender)

Nickenich V und Talentschmiede II gemeinsam Meister mit gleichen Mannschafts- und Brettpunkten

Ochtendung. Die letzte Runde der B-Klasse im Schach-Bezirk Rhein-Ahr-Mosel (SBRAM) wurde mit einer gemeinsamen Schlussrunde in Ochtendung ausgetragen. Dabei startete der Tabellenführer – die Mannschaft der Talentschmiede – zunächst sehr schlecht, denn an den Brettern 2 und 3 verloren Robert Kaufmann und Ben Klatt gegen ihre gut aufgelegten Kontrahenten glatt zum Stand von 0:2.

Eine Niederlage hätte ein sofortiges Aus im Meisterschaftsrennen gegen den Verfolger Nickenich bedeutet. So lag es jetzt an den beiden verbliebenen Spielern an Brett 1 und 4 Jonas Naumann und Fjodor Jung, durch 2 Siege zumindest eine Chance auf den Titel offenzuhalten.

Zunächst zeigte Fjodor, warum er in diesem Jahr als sicherer Punktelieferant gilt. Er löste eine verzwickte Stellung mit viel Materialgewinn so geschickt auf, dass sein Gegenüber nach wenigen weiteren Zügen aufgab.

Bei Jonas durchlief man – übrigens wie bei der gesamten Schlussrunde – ein Auf-und-Ab, denn zunächst erspielte er sich einen leichten Vorteil mit einem Bauerngewinn; kurz darauf musste er durch eine Unachtsamkeit einen Läuferverlust beklagen, um danach mittels eines vergifteten Bauers und einer Springergabel sich diesen Läufer wieder zu erkämpfen. Damit war der 2. wichtige Punkt für die Talentschmiede erkämpft und das Remis zum 2:2 gesichert.

Ob es aber zur Meisterschaft reichte, wurde am Nachbartisch erspielt mit Nickenich gegen Remagen-Sinzig. Ein Herzschlagfinale, denn beim Stande von 2:1 für Nickenich entschied die letzte laufende Partie über die Meisterschaft.

Ein weiterer Sieg hätte für Nickenich den alleinigen Titel bedeutet, eine Niederlage den alleinigen Titel für SC TS Ahrtal. Remagen-Sinzig lag im Endspiel zunächst mit 2 Mehrbauern im Vorteil, konnte aber diese Mehrbauern nicht nutzen, sodass man sich auf ein gerechtes Remis einigte.

Dies führt dazu, dass das Spiel mit 2,5:1,5 Punkten für Nickenich gewonnen wurde und somit die Mannschaften von der Talentschmiede Ahrtal und Nickenich gemeinsam die gleichen Mannschafts- und Brettpunkte haben und letztendlich gemeinsam Meister dieser Runde sind.

Talentschmiede Ahrtal blickt auf erfolgreiches Vereinsjahr zurück

Kreis Ahrweiler. Kurz vor dem Abschluss der laufenden Saison hielt der Schachclub Talentschmiede Ahrtal seine diesjährige Mitgliederversammlung ab.

Dabei wurde deutlich:

Der Verein kann auf ein rundum erfolgreiches Jahr mit sportlichen Erfolgen, wachsender Mitgliederzahl und einem lebendigen Vereinsleben zurückblicken.

Der Vorsitzende Dr. Robert Kaufmann erinnerte an zahlreiche Höhepunkte der vergangenen Monate. Dazu zählten das Geburtstagssimultan mit Großmeister Luis Engel, das traditionsreiche Allerheiligen-Schnellschachturnier mit erneut guter Resonanz sowie die stimmungsvolle Weihnachtsfeier. Auch intern war einiges geboten: Der Vereinspokal läuft derzeit auf die entscheidende Phase zu, im kommenden Jahr soll zudem wieder eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen werden. Besonders erfreulich ist der Mitgliederzuwachs, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.

Sportlich wusste der Verein zu überzeugen. Trainer Thorsten Kammer freute sich, dass die 1. Mannschaft in der Rheinlandliga erneut die Vizemeisterschaft erreichte und sich punktemäßig nochmals gegenüber dem Vorjahr steigerte. Julian Köhler und Jürgen Kaster wurden jeweils Brettmeister. Dass über die gesamte Saison hinweg immer eine vollständige Mannschaft antreten konnte, war zudem ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Spannung herrscht noch bei der 2. Mannschaft, die im letzten Saisonspiel um den Aufstieg in die A-Klasse kämpft. Mit einem Sieg könnte der nächste sportliche Erfolg perfekt gemacht werden.

In der Jugend sammelten zahlreiche Kinder und Jugendliche bei Turnieren wertvolle Wettkampferfahrung und erzielten gute Ergebnisse. Julian Köhler qualifizierte sich etwa für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Blitzschach. Das Trainingsangebot wird inzwischen von drei Trainern getragen und richtet sich an verschiedenste Spielstärken.

Mit Vorfreude blickt der Verein bereits auf das nächste Highlight: Am 26. Juli findet das diesjährige Geburtstagssimultan mit Großmeister Michael Prusikin statt. Bereits am Vorabend ist ein gemeinsamer Restaurantbesuch geplant.

Interessierte sind jederzeit willkommen: Montags um 19 Uhr findet das Online-Training statt. Freitags beginnt ab 17 Uhr das Kindertraining im Bürgerhaus Heppingen, ab 18 Uhr folgen Jugendlichen- und Erwachsenentraining sowie der offene Spielabend.

Mehr Infos auf: sc-ts-ahrtal.de.

Schachfreunde Ochtendung sichern Meisterschaft und Wiederaufstieg in der A-Klasse SBRAM

Das perfekte Finale sollte es werden am 12. April in der A-Klasse des SBRAM. Vor dem letzten Spieltag lag die erste Mannschaft mit einem halben Brettpunkt denkbar knapp hinter der SpVgg Kalenborn und während man selber in Cochem gegen die dritte Mannschaft entsprechend auf jeden Fall ein ordentliches Ergebnis abliefern musste, war es ausgerechnet die zweite Mannschaft der Schachfreunde selbst, die im heimischen Rathaus gegen Kalenborn zum Meistermacher werden konnte.

In der Osterpause wurden alle denkbaren Szenarien besprochen aber klar war am Ende, dass ein halber Brettpunkt mehr her musste um den Titel und damit auch den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksklasse klar zu machen aus der man im Vorjahr denkbar unglücklich abgestiegen war. Nach etwas mehr als zwei Stunden vermeldete Mannschaftsführer Niklas Roth den ersten Zwischenstand aus Cochem. Ein 4:0 stand zu dieser Zeit schon als deutliches Ausrufezeichen in Richtung Titel, da er selbst, Nils Schuck, Leo von Elmpt und Friedel Schütz ihren Gegnern sehr schnell den vollen Punkt abnehmen konnten. Lediglich Armin Herhaus kämpfte zu diesem Zeitpunkt noch etwas auf verlorenem Posten gegen Dominik Treis und musste tatsächlich auch wenige Minuten später den einzigen Verlustpunkt des Tages hinnehmen.

Zu dieser Zeit war in Ochtendung aber noch jedes Brett offen. Lediglich Halewijn Stikvoort hatte sich gegen Hilmar Kretzer ein positionelles Übergewicht erspielt, dass der Kalenborner Mannschaftsführer aber zäh zu verteidigen wusste. Es drohten Königsangriffe auf beiden Seiten aber die Figuren von Halewijn waren insgesamt weniger gebunden, so dass er über den Damenflügel Druck aufbauen konnte. Etwas über die 3-Stundenmarke konnte dann die mittlerweile ebenfalls in Ochtendung eingetroffene erste Mannschaft den ersten Punkt an genau diesem Brett bejubeln weil Halewijn die Partie konsequent in eine nicht mehr zu verteidigende Gewinnstellung gebracht hatte. Aus den noch laufenden 4 Partien musste nun noch dieser halbe Brettpunkt her. An Brett 1 dann der „Rückschlag“, wobei gegen Konstatin Trojanowski als wertungsstärkster Spieler der gesamten Liga ohnehin für Fynn Schneider sicherlich höchstens Außenseiterchancen bestanden. Konstantin nutzte den mittlerweile entstandenen Materialvorteil völlig routiniert um den ungefährdeten Ausgleich einzufahren. Doch die finale Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten. Mannschaftsführer Jannik Höblich hatte es gegen Jürgen Mölders geschafft die Partie so zu vereinfachen, dass ein remisiges Turmendspiel entstand und so kam sein Gegner nicht umhin die Hand zur Einigung zu schütteln. 1,5:1,5 bedeutete mindestens den Titel, wenn zu diesem Zeitpunkt auch noch gemeinsam mit Kalenborn.

Adrian Luckmann quälte sich bereits lange mit einer sehr geschlossenen Stellung in der Rainer Koss seine Figuren peu à peu besser stellen konnte, während Adrian nur Abwartezüge blieben. Folgerichtig brach Rainer dann gut vorbereitet in die Stellung seines Gegners ein und erlegte den weißen Monarchen. An Brett 4 sah es zu diesem Zeitpunkt aber mindestens nach einer Punkteteilung aus, weil Alex Pflaum gegen Manfred Latz in ein Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern und einem Mehrbauern gekommen war. Lange kämpften sich beide an der Aufgabe ab dem anderen den entscheidenden Schlag zu versetzen, doch am Ende fand niemand der beiden diesen einen genialen Zug. Remis. 3:2 verlor zwar die zweite Mannschaft dieses Spiel aber die Schachfreunde Ochtendung I wurden damit alleiniger Meister der A-Klasse in der Saison 2025/2026. Die Schachfreunde Ochtendung II landen auf einem respektablen 5. Platz, wobei sie in der Saison überhaupt nur am ersten und letzten Spieltag in Stammbesetzung antreten konnten und insgesamt 14 mal auf Ersatzspieler zurückgreifen mussten.

In der kommenden Spielzeit gilt es nun den Platz in der Bezirksklasse dauerhaft zu festigen. Bei den guten Ergebnissen aus dieser Saison und der Vielzahl an talentierten Nachwuchsspielern und Nachwuchsspielerinnen sollte das aber kein wirkliches Problem sein.