Cochem.Nach vier Monaten Winterpause ging es mit dem zweiten Anzug zum Auswärtsspiel gegen die SG Trier III. An den vorderen Brettern setzten sich die Routiniers René Behr, Boris Damke und Carlos Anetsberger mit viel Spielfreude durch, hinten konnten die Nachwuchsspieler überzeugen: Razvan Zapodean überführte ein ausgeglichenes Turmendspiel in ein gewonnenes Bauernendspiel, Moritz Schönwiese erspielte sich eine klare Gewinnstellung, verlor aber durch eine Unachtsamkeit. Nach dem kampfbetonten 4:2 ist das Punktekonto nun wieder ausgeglichen und die Voraussetzungen für eine entspannte zweite Saisonhälfte sind gegeben. In den Bezirksligen läuft die Rückrunde beschwerlicher an: Cochem II steht auf dem zweiten Platz der A-Klasse, hat jedoch kaum Chancen den SV Andernach II einzuholen. In der C-Klasse belegen Cochem III und IV die ersten beiden Plätze, der aktuelle Spieltag sah jedoch keine ausgetragenen Partien. Gespielt wird im Schachlokal des Cochemer Schachvereins Am Klosterberg 3 in Cochem; freitags ab 16:30.
Schachclub Kettig Die Uhren ticken wieder
Kettig.Nach unendlich langen zwei Jahren und fünf Tagen saß die erste Kettiger Mannschaft wieder Gegnern gegenüber, nachdem die ersten zwei Runden der aktuellen Saison coronabedingt ausgefallen waren!
Man empfing zuhause den Gast aus Reil. Recht schnell war Hans-Peter Engel an Brett 6 fertig; nach rasch heruntergespielten zwölf Zügen – gefühlt hatte man an den anderen Brettern gerade die Begrüßung des Gegners beendet und seine Kaffeetasse richtig positioniert– bot sein Gegner Remis. Dies war ein dankbarer halber Punkt, da auf dem Papier sein Gegenspieler eine um ca. 180 Punkte bessere Wertung aufzuweisen hatte. In Rückstand geriet man durch einen Lapsus von Elmar Zimmer an Brett 5, der den zweiten vor dem ersten Zug ausführte, auch sonst wäre es eine wohl nicht mehr lange zu verteidigende Stellung geblieben. Dr. Bernd Müller einigte sich an Brett 1 mit dem stärksten Reiler auf Remis; danach glich George Bruziks an Brett 4 den Mannschaftskampf aus, indem er seinen Gegner zwang, sich von jeder Menge Material verabschieden zu müssen.
Thomas Hönigs Sieg an Brett 4, herausgespielt durch einen schönen Angriff, brachte die Führung für Kettig. Das letztendliche Remis an Brett 3 durch Uli Christoffel und damit der 3,5:2,5-Mannschaftssieg beruhte eigentlich auf einem Missverständnis des Reiler Spielers, der ein anderes Zwischenergebnis zu Gunsten seiner Mannschaft im Hinterkopf hatte, und der Kettiger Spieler hatte sich schon auf eine mehrstündige Fortsetzung der Partie eingestellt, um den halben Punkt zu verteidigen!
Damit ist Kettig derzeit auf Platz 3 der Rheinlandliga. Zur vierten Runde tritt sie am 3. April in Cochem an.
Schachclub Kettig: Auswärtssieg der zweiten Mannschaft
Kettig. Nach einem 3:1-Erfolg über Grafschaft hat es für die Zweite in der A-Klasse lange Zeit nicht ausgesehen: Hermann Schlötter an Brett 3 übersah eine Läufergabel und musste die Qualität geben, während Elmar Zimmer an Brett 1 und Michael Lohn an 2 einem Bauernrückstand hinterherlaufen mussten. Doch irgendwann wendeten sich die Blätter; die Königsstellung von Lohns Gegner war offen wie ein Scheunentor und er gewann den Bauern zurück – tot remis!
Zimmers Gegner spielte ungenau weiter und der Bauer konnte zurückgewonnen werden. Danach hatte keiner einen Stellungsvorteil aufzuweisen und sie einigten sich auch auf Remis, Zwischenstand somit 1:1.
Danach gab Schlötters Kontrahent die Qualität ebenfalls einzügig zurück; dank der besseren Bauernstruktur hatte der Kettiger Spieler aber alle Vorteile auf seiner Seite, die er schließlich zum Sieg ausnutzte.
Gerhard Kellers Sieg an Brett 4 war eigentlich nie gefährdet, sein Gegner verpasste nur den Zeitpunkt der Aufgabe, bis er schlussendlich doch seine nutzlosen Bemühungen einsah und Keller gratulieren musste.
Das bedeutet einen Sprung auf Tabellenplatz vier. Zur letzten Runde erwartet die Mannschaft am 27. März den Tabellennachbarn aus Kalenborn.
Vereinsabend ist jeden Freitag ab 19.30 Uhr im Vereinsheim in der Weißenthurmer Str.1; Gäste sind herzlich willkommen. Das Jugendtraining wird an gleicher Stätte erst am 25. März fortgesetzt, Beginn ist 16.30 Uhr.
Anfragen zum Verein beantwortet gerne Elmar Zimmer, Tel. 02637/5612; für das Jugendtraining ist Christina Marx Ansprechpartnerin – bitte WhattsApp (01 76) 96 48 60 48.
TC Grafschaft: Gelungener Jahresauftakt Großmeister Luis Engel trainiert den Schachnachwuchs und fungiert als „Glücksfee“
Grafschaft. Der Hamburger Bundesligaspieler und Schachgroßmeister Luis Engel gab sich mal wieder beim TC Grafschaft „online“ die Ehre und trainierte die jungen Spieler der Schachsparte. Diesmal stellte Luis wichtige Partien seines größten Erfolgs, dem Gewinn des German Masters, vor. Dabei ging er ausführlich auf die Feinheiten der Eröffnungen und die taktischen Finessen ein. Fragen zu den Feinheiten der einzelnen Partien wurden ausführlich erörtert, sodass man fast „live“ mit am Brett saß. Die Übungssession rundete ein Blitzturnier ab, das der Großmeister überlegen gewann. Zweiter wurde wie erwartet Spartenleiter und Trainer Thorsten Kammer, der gegen seine Schützlinge gewann und zumindest einmal an der Sensation kratzte, dann aber doch gegen den Großmeister verlor. Die nachfolgenden Plätze machten die Spieler der dritten Mannschaft des TCG unter sich aus und so kam Roman Windscheif trotz starker Konkurrenz auf den Bronzeplatz knapp vor Konrad Langner. „Es war ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten“ fasste Thorsten Kammer das Geschehen zusammen, „gerade für den Schachnachwuchs ist es immer motivierend gegen solch starke und sympathische Spieler und sei es nur im Blitz anzutreten.“
Bei der anschließenden Verlosung der Gewinner des Adventsrätsels ließ es sich der Hamburger GM nicht nehmen, als „Glücksfee“ zu agieren. Die Schachspieler wurden während der Adventszeit wieder durch ein Schachrätsel pro Tag von ihrem Spartenleiter begleitet, der viel Buntes aus der Schachwelt zusammentragen und als Rätsel verpackt hatte. Statt eines Lösungswortes musste eine bekannte Schachpartie ermittelt werden, die zu Weihnachten passt. Die meisten Einsender hatten richtigerweise die „Immergrüne Partie“ des deutschen Schachmagiers Adolf Andersen richtig ermittelt.
Die beiden Teilnehmer Luca Häusler und Konrad Langner gewannen die Hauptpreise, je ein von den Simultangegnern des TCG aus dem Jahr 2021 GM Luis Engel und WIM Annmarie Mütsch ausgesuchtes und mit einer Widmung versehenes Schachbuch. Weitere Preisträger waren Maximilian Bernecker, der sich über ein Schachspiel freuen durfte sowie Timo Schröder und der Vorsitzende des TCG Jürgen Kaster, die jeweils ein vom Endspielpapst GM Karsten Müller signiertes und gestiftetes Heft über Schachprobleme erhielten.
Schachclub Cochem 1973: Erste Mannschaft verliert knapp
Cochem. Am zweiten Spieltag der Rheinlandliga gab es ein Wiedersehen mit dem SC Hermeskeil, der sich in vergangenen Jahren erfolgreich in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga halten konnte. An den vorderen Brettern konnte nur Frank Thönnes durchsetzen, am sechsten Brett belohnte sich Robin Boos für sein angriffslustiges Spiel. Ein Remis von Alexander Eske reichte leider nicht zum Punktgewinn, mit der 2,5:3,5-Niederlage sortiert sich das Team in der hinteren Tabellenhälfte ein.
Zweite Mannschaft spielt stark auf
Wie der Gegner aus Kettig mit einem Erstrundensieg gestartet, war Cochems Zweite in der A-Mannschaft das klar bessere Team. Vier entschiedene Resultate zeugen von einem harten Mannschaftskampf, bei dem Robin Boos, Christian Banyai und Razvan Zapodran sich an den Brettern durchsetzen konnten. Durch einen Aufstellungsfehler musste das Resultat im Nachhinein auf ein 2:2 korrigiert werden, doch die starke Leistung lässt auf weitere Erfolge hoffen.
Spielabende: Der Schachverein Cochem lädt zum offenen Vereinsabend ein: Gespielt wird im Schachlokal des Cochemer Schachvereins Am Klosterberg 3 in Cochem; freitags ab 16:30; offen für alle Interessierten. Aktuelle Schutzmaßnahmen sind zu beachten.
Schachfreunde Nickenich verbuchen Mitgliederzuwachs – Vereinsleben wächst und gedeiht
Nickenich. Die Schachfreunde Nickenich feiern bei der Nachwuchsarbeit Erfolge. Es spielen über 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren im Verein – Tendenz steigend, da der Schachsport boomt. Kinder- und Jugendliche erhalten eine fundierte Ausbildung von lizenzierten Trainern.
Gerade hat ein Anfängerkurs begonnen, zu dem jederzeit weitere Interessierte dazustoßen können. Jeden Freitag ab 16:30 Uhr werden in den Vereinsräumen in der Kolpingstraße die Gehirnmuskeln strapaziert, für die Erwachsenen beginnt der Vereinsabend um 19 Uhr.
Es ist für alle Altersgruppen, ob Junior oder Senior, eine gute Wahl, mit dem Schachspiel in Nickenich zu beginnen. Denn unsere zahlreichen Mannschaften bieten eine gute Ausgangsbasis. Gerade laufen die Mannschaftswettkämpfe in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga Nord, Bezirksklasse, A-Klasse, B- und C-Klasse. Außerdem veranstalten und organisieren wir ein großes Schachwochenende im Herbst, wo auch die Kinder erste Erfahrungen am Schachbrett sammeln können. Im Frühjahr 2022 finden die Rheinland-Schnellschach-Meisterschaft sowie die Rheinland-Einzelmeisterschaft in Nickenich statt. Der Schachverband Rheinland übergab die Ausrichtung der beiden Turnierhighlights im Turnierkalender bewusst in die Hände der Schachfreunde Nickenich, da wir ein Garant für eine professionelle Turnierdurchführung, auch in Pandemiezeiten, sind.
Ein weiterer Pluspunkt des rührigen Vereines sind die traditionellen Vereinsturniere, welche seit Beginn der 90er Jahre alljährlich für gesellige Stunden und abwechslungsreiche Partien sorgen. Gerade fand das Gründungsblitz 2021 mit 20 Spielern statt. Neuzugang Michael Reifenröther konnte sich mit 11,5 Punkten an die Spitze setzen. Routinier Christoph Roos hatte mit einem halben Zähler Rückstand das Nachsehen. Beste Dame war Christina Daub. Der erst achtjährige Nachwuchsspieler Mick Jussack zeigte, dass das Alter beim Schach keine Rolle spielt und konnte gegen so manchen Erwachsenen punkten.
Bei der Vereinsmeisterschaft im Schnellschach gewann zum ersten Mal der Vereinsvorsitzende Jens Wohde vor den punktgleichen Vereinskollegen Stefan Adam und Christoph Roos dank besserer Feinwertung. Außerdem läuft derzeit über die Wintermonate die Vereinsmeisterschaft mit klassischer Bedenkzeit, bei der auch wieder zahlreiche Schachfreunde teilnehmen.
Wohde zeigt sich mit dem regen Vereinsleben hochzufrieden: „Wir haben bei allen Altersgruppen eine hohe Resonanz. Der Mitgliederzuwachs ist wirklich erfreulich. Das liegt zum einen daran, dass wir eine konsequente Nachwuchsarbeit verfolgen, aber darüber hinaus ist jeder herzlich willkommen und wird ab der ersten Stunde in unser Vereinsleben integriert. Denn Schach ist kein Elitesport, sondern ein Spiel für alle, die Interesse am strategischen Denken haben.“
Weitere Informationen gibt’s bei Jens Wohde, jwohde@schachfreunde.info, Tel. 02652 934928.
Schachclub Kettig: Spielergebnis durch die Turnierordnung korrigiert
Kettig. Zum ersten Heimspiel der Saison hätte die Kettiger Zweite sich gegen Cochem natürlich einen Sieg gewünscht, doch sportlich gelang der gegenüber dem Auftaktsieg in Andernach an drei Positionen veränderten Mannschaft nicht viel. Allein Hans-Peter Engel strich den vollen Punkt ein, nachdem sein Gegner ein Abzugsschach mit Mattdrohung übersehen hatte. Dagegen mussten Waldemar Schmidt, Michael Lohn und Yevgeniya Zimmer die Segel streichen.
1:3 verloren, so dachte man, bis zuhause bei der Weitermeldung des Ergebnisses festgestellt wurde, dass die Brettreihenfolge des Gastes, die vor Saisonbeginn festgelegt worden war, nicht korrekt war. Aus einem 1:3 wurde offiziell dann noch ein 2:2; über das Mannschaftsremis konnte Kettig sich nicht unbedingt freuen, da man diese Spielzeit angesichts der Coronalage in erster Linie zum Anlass nimmt, um überhaupt am Schachbrett zu sitzen und nach eineinhalbjähriger Pause alte Kontrahenten wiederzusehen.
Für das nächste Spiel am 11. Dezember in Polch greift die 28. CoBeVo Rheinland-Pfalz, d.h., es dürfen nur geimpfte, genesene oder gleichgestellte Personen am Spielbetrieb teilnehmen. Man darf gespannt sein, welche Auswirkungen dies haben wird. Das Jugendtraining findet weiterhin freitags von 16.30 bis 18 Uhr im Vereinsraum in der Weißenthurmer Str. 1 statt. Anfänger sind herzlich willkommen. Auskünfte erteilt Christina Marx, Tel. (01 76) 96 48 60 48 (per WhatsApp oder SMS)
Die Senioren treffen sich dann anschließend ab 19.30 Uhr. Auch hier sind Gäste gern gesehen. Aber bitte berücksichtigen: Es gilt auch für den Vereinsabend die 2G-Regel! Weitere Auskünfte erteilt Elmar Zimmer, Tel. (0 26 37) 56 12.
Schachclub Kettig: Erfolgreicher Start der zweiten Mannschaft
Kettig.„Nach über 18 Monaten wieder das Prickeln echter Wettkampfatmosphäre zu erleben und nicht nur am Computer zu sitzen – das war schon etwas Besonderes!“ So äußerte sich Gerhard Keller, einer der vier Kettiger Streiter, die in Andernach zu ihrem ersten Saisonspiel antraten. Erstmals konnte die Zweite zudem die Räumlichkeit in Augenschein nehmen, die erst seit wenigen Jahren das Andernacher Vereinsdomizil ist: ein von der Stadt Andernach zur Verfügung gestellter Raum direkt im Rheintor/Ecke Mauerstrasse. Diese Besonderheiten schien das Kettiger Team zusätzlich zu motivieren, da der Kampf mit 3:1 zu seinen Gunsten entschieden wurde; es gewannen Thomas Hönig und Gerhard Keller, je ein Remis steuerten Waldemar Schmidt und Elmar Zimmer bei. Eine weitere Neuheit, die jedoch mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde, war die vom Andernacher Mannschaftsführer durch die Spielstatuten vorgeschriebene anfängliche Kontrolle der Corona-Impfnachweise. Es bleibt zu hoffen, dass diese Regel kein fester Bestandteil wird. Angesichts steigender Inzidenzen ist dies momentan jedoch nur ein frommer Wunsch. Das Jugendtraining findet freitags von 16.30 bis 18 Uhr im Vereinsraum in der Weißenthurmer Str. 1 statt. Anfänger sind willkommen. Auskünfte erteilt Christina Marx, Tel. (01 76) 96 48 60 48 (per WhatsApp oder SMS). Die Senioren treffen sich dann anschließend ab 19.30 Uhr. Auch hier sind Gäste gern gesehen.
Ergebnisse des SC Cochem
Cochem. Am ersten Spieltag der Rheinlandliga traf der SC Cochem auf die SG PST-Trier/Bernkastel.
Ein brisantes Duell, nachdem beide Mannschaften zuvor nur knapp an einem Entscheidungsspiel gegen den Abstieg vorbeikamen. Die lange Wettkampfpause zeigte sich an den Brettern durch ungewöhnlich schlechtes Zeitmanagement, das Endergebnis von 3:3 gegen eine verstärkte Trierer Mannschaft ist ein zufriedenstellendes Resultat. Für Cochem punkteten Frank Thönnes, Boris Damke und Alexander Eske.
Zweite Mannschaft bezwingt Nickenich III
Mit neuer Mannschaft in die neue Saison: Das Auftaktspiel der A-Klasse endete gegen die Schachfreunde Nickenich III mit einem verdienten 2,5:1,5. Solides Spiel endete in drei Remispartien durch Christian Banyai, Robin Boos und Jonas Simon. Am dritten Brett errang Moritz Schönwiese den Sieg des Tages und damit verdiente zwei Punkte in der Tabelle. Spielabende: Der Schachverein Cochem lädt zum offenen Vereinsabend ein: Gespielt wird im Schachlokal des Cochemer Schachvereins Am Klosterberg 3 in Cochem; freitags ab 16:30; offen für alle Interessierten. Aktuelle Schutzmaßnahmen sind zu beachten.
TC Grafschaft wieder auf 64 Feldern aktiv Erfolgreicher Saisonstart
Grafschaft. Nach langer Pause starteten die Mannschaftskämpfe im Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel. Aufgrund der aktuellen Umstände wird von Verbandsseite in diesem Jahr eine Zwischensaison eingeschoben, bei der es keine regulären Auf- und Abstiegskämpfe gibt. Außerdem wurde die Mannschaftsstärke auf vier Spieler pro Team reduziert. Der TC Grafschaft ist auf Bezirksebene in drei Spielklassen mit je einer Mannschaft vertreten. Zum Saisonauftakt erreichte die junge dritte Mannschaft in der B-Klasse ein überraschendes Remis gegen „Fit, Step by Step“ (Volkesfeld), wobei Elisa Naumann einen ganzen Punkt, Konrad Langner und Roman Windscheif je einen halben Punkt beisteuerten. Die Senioren feierten in der A-Klasse einen Auftaktsieg. Gegen die nominell stärker einzuschätzende SpVgg Kalenborn gewannen Wilfried Kriechel und Dieter Göbelsmann, während Reinhold Herrmann remisierte. Das Flaggschiff des TCG hatte es am ersten Spieltag der Bezirksklasse mit den Schachfreunden Nickenich zu tun. Jürgen Kaster hatte an Brett 2 bereits früh seine „Lieblingsstellung“ auf dem Brett und demonstrierte seinem Gegner, dass er die Stellung besser verstand. Das sah auch sein Gegner ein, der nach Materialverlusten seine Partie zur Grafschafter Führung aufgab. Das Spitzenbrett Thorsten Kammer hatte seine Partie extrem scharf angelegt. Sein Gegner konnte im früheren Mittelspiel den giftigen Angriffsplan nicht vereiteln, sodass auch diese Partie erfolgreich für den TCG ausging. Luca Häusler überspielte in seinem ersten Einsatz in dieser Klasse seinen Gegner bereits in der Eröffnung. Ein spektakuläres Turmopfer erwies sich jedoch als inkorrekt und als er dann auch noch eine Remisfortsetzung übersah, ging die Partie verloren. Mannschaftskapitän Jonas Naumann durchlebte parallel dazu eine wahre Achterbahnfahrt. Mit Vorteil kam er aus der Eröffnung, übersah aber den Gewinnweg und landete stattdessen in einem Endspiel mit drei Minusbauern. Jonas zeigte sich kämpferisch, wodurch er wieder der Punkteteilung und damit dem Mannschaftssieg nahekam. In Zeitnot verlor der Grafschafter jedoch die Übersicht und manövrierte sich in eine Mattstellung. „Insgesamt war diese Punkteteilung unglücklich“, so Thorsten Kammer, „die Brutalität des Schachsports, dass ein schlechter Zug alles ruiniert, hat uns heute mit der ganzen Wucht erwischt.“
