SF Ochtendung: Deutsche Meisterschaft in der DSOL 2022 Liga 8 eingefahren

30,5 zu 9,5 Brettpunkte lautet die Ausbeute der 40 Spiele gegen Gegner aus ganz Deutschland wie Berlin, Hamburg oder Jena und ganz am Ende steht der Titel Meister DSOL in der 8 Liga der Saison 2022 für die Schachfreunde aus Ochtendung. In bester Besetzung konnte im Finale am 20.05. Patrick Bast an Brett 3 eine eigentlich etwas schwächere Stellung durch ein Aussperren der gegnerischen Dame in einen ersten Sieg verwandeln und so viel Ruhe an den anderen Brettern verbreiten. Der in dieser Saison ungeschlagene Niklas Roth konnte an Brett 2 einen auf den ersten Blick gefährlich wirkenden Angriff in der Eröffnung parieren und eine bessere Bauernstellung im Endspiel in einen Sieg ummünzen, so dass mit 2:0 an den mittleren Brettern mindestens das Unentschieden schon gesichert war.

Nils Schuck an Brett 4 hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Figur gegen zwei Bauern mehr und ihm war dank starkem Läuferpaar und dazu noch großer Zeitnot des Gegners der Sieg auch nicht mehr zu nehmen, so dass Aljoscha Böhm am Spitzenbrett gegen den immerhin 180 DWZ-Punkte besser gewerteten Jonas Stegert gar nicht mehr gewinnen musste. Dennoch bot das Spiel der beiden viele Schauwerte, da die Partie herrlich offensiv geführt wurde. Jonas‘ Angriff wirkte aber mehr bedrohlich als er war, weil ihm einfach ein Tempo fehlte. Aljoscha spielte die Position mit viel Routine aus und lies sich von unscharfen Drohungen nicht aus der Ruhe bringen. Mit deutlich weniger Material und gewiss auch durch den 3:0 Rückstand gab Jonas dann schlussendlich auf.

In der vereinseigenen Whatsappgruppe knallten derweil schon die virtuellen Korken gemeinsam mit den in dieser Saison ebenfalls erfolgreich eingesetzten Ergänungsspielern Friedel Schütz und Florian Schneider. Alle freuen sich über den Titel und vor allem die beeindruckende Art und Weise wie dieser erspielt wurde.

Vorrunde:

04.02.22 SF Ochtendung I SK Heidenau IV 3:1
15.02.22 SC Kreuzberg II SF Ochtendung I 1:3
23.02.22 SF Ochtendung I SK Lehrte II 3,5:0,5
08.03.22 SK Kelheim III SF Ochtendung I 1:3
18.03.22 SF Ochtendung I SSV Niederrhein 3:1
30.03.22 TuS Coswig SF Ochtendung I 1:3
08.04.22 SF Ochtendung I BSC Rehberge 3:1

Endrunde:

29.04.22 SF Ochtendung I SV Schott Jena 3:1
10.05.22 SV Lurup Hamburg II SF Ochtendung I 2:2 (3:7)
20.05.22 SF Ochtendung I SC Agon Neumünster 4:0

Einladungen Jugendbezirkseinzelmeisterschaft und Jugendbezirksblitzeinzelmeisterschaft

EINLADUNG

Mit dieser Einladung lade ich alle Jugendlichen (geb. ab 01.01.2004) des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel, zur diesjährigen Jugendbezirksblitzeinzelmeisterschaft (JBBEM) 2022.
Termin: Samstag 11. Juni Beginn 14 Uhr

56743 Mendig, Haus am Lindenbaum, Fallerstraße 11

Modus: Rundenturnier
Preise: 1.-3. Platz Pokale. Jeder Teilnehmer erhält einen Sachpreis.
Anmeldung: Anmeldeschluss Samstag der 11. Juni 13:45 Uhr.
Anmeldung per Mail an: hofmann.schach{bei}web.de mit Eingabe von:
Name, Vorname, Geburtsjahr, Verein.
Turnierleitung: Sergej Hofmann, 56745 Volkesfeld Nettestraße 3
Info und Fragen: hofmann.schach{bei}web.de oder per Handy

Jahrgangseinteilung:
U 10 >= 2.1.2012
U 12 2.1.2010- 1.1.2012
U 14: 2.1.2008- 1.1.2010
U 16: 2.1.2006- 1.1.2008
U 18: 2.1.2004 – 1.1.2006

EINLADUNG

Mit dieser Einladung lade ich alle Jugendlichen (geb. ab 01.01.2005) des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel, zur diesjährigen Jugendbezirkseinzelmeisterschaft (JBEM) 2022.

Termine: Sonntag 12. Juni Beginn 10 Uhr
56743 Mendig, Haus am Lindenbaum, Fallerstraße 11
Samstag 25. Juni Beginn 10 Uhr
56743 Mendig, Haus am Lindenbaum, Fallerstraße 11
Sonntag 26. Juni Beginn 10 Uhr
56743 Mendig, Haus am Lindenbaum, Fallerstraße 11

Modus: U10-U12: 7 Runden/60 Minuten. Schweizer System
U14-U16-U18: 7 Runden/90 Minuten für 40 Züge ­+ 30 Minuten für Rest
Preise: 1.-3. Platz Pokale. Jeder Teilnehmer erhält einen Sachpreis.
Anmeldung: Anmeldeschluss Sonntag der 12. Juni 9:45 Uhr.
Anmeldung per Mail an: hofmann.schach@web.de mit Eingabe von:
Name, Vorname, Geburtsjahr, Verein.
Turnierleitung: Sergej Hofmann, 56745 Volkesfeld Nettestraße 3
Info und Fragen: hofmann.schach{bei}web.de oder per Handy

Jahrgangseinteilung:
U 10 >= 2.1.2013
U 12 2.1.2011- 1.1.2013
U 14: 2.1.2009- 1.1.2011
U 16: 2.1.2007- 1.1.2009
U 18: 2.1.2005 – 1.1.2007

TC Grafschaft: Schachspieler on Tour Als Turnierteilnehmer und Kiebitze auch nach Saisonende unterwegs

Grafschaft. Die offizielle Saison im Schachbezirk Rhein-Ahr-Mosel ist beendet, aber ringsum gibt es genug Schachveranstaltungen, die sehenswert sind bzw. wo sich eine Teilnahme lohnt.

Statt zum Tanz in den Mai luden die Schachfreunde Nickenich zur Rheinlandmeisterschaft im Schnellschach ein. Diese Chance ließen sich die beiden Jugendspieler des TC Grafschaft (TCG) Timo Schröder und Konrad Langner nicht entgehen. Von insgesamt 40 Teilnehmern waren die beiden zu Beginn im unteren Viertel gesetzt. Konrad Langner legte, wie schon oft bei Turnieren mit kurzem Zeitmodus, einen beachtlichen Start hin. Gegen wesentlich stärkere Gegner hatte er zur Turnierhälfte einen positiven Score und sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Timo Schröder startete erst nach der Mittagspause zu seiner Aufholjagd, wobei er auch gegen starke Spieler zu überzeugen wusste. In der letzten Runde gewann er die „interne Meisterschaft“ gegen Konrad Langner und überholte damit seinen Vereinskameraden. Die beiden Grafschafter konnten ihre wachsende Spielstärke beweisen und kämpften sich ins Mittelfeld der Tabelle vor. Spartenleiter Thorsten Kammer nutzte die Zeit, um in den oberen Ligen zu kiebitzen. Interessiert wohnte er einem ungefährdeten Sieg des gastgebenden SC Remagen-Sinzig, souveräner Tabellenführer in der 2. Bundesliga West, bei.

Am Tag der Arbeit ging es zur Schachbundesliga nach Düsseldorf. Hier kämpften viele Titelträger um Mannschaftspunkte gegen den Abstieg. „Für mich war das eine schöne Sache, da ich so meinem Trainer, dem Großmeister Andrei Orlov, mal live und nicht nur online über die Schulter schauen konnte. Sein Remis gegen den Nationalspieler GM Fridman war eine vorbereitete Variante mit vielen Opfern, die schnell zu einer Punkteteilung führte.“ Somit blieb noch Zeit, um ein wenig gemeinsam über Schach zu philosophieren, freute sich der Spartenleiter über diesen Ausflug. Unverhofft kam es auch zu einem Treffen mit der ehemaligen Jugendweltmeisterin Annmarie Mütsch, die schon einige Online-Veranstaltungen mit dem TC Grafschaft durchgeführt hat und zufällig am Spielort war.

„Ich kann allen Schachspielern nur empfehlen, die Chance, hochklassiges Schach zu sehen, zu nutzen. Mit dem SC Remagen-Sinzig haben wir einen ambitionierten Zweitligisten vor der Haustür, bei dem sich ein Besuch lohnt und der hoffentlich bald wieder erstklassig ist“.

Schachclub Kettig: Gutes Abschneiden bei der 43. Rheinlandmeisterschaft

Kettig. Zwei Jahre mussten die Rheinlandeinzelmeisterschaften coronabedingt pausieren, dank dem Engagement der Schachfreunde Nickenich fand das traditionsreiche Turnier in der Zeit vor Ostern die langersehnte Fortsetzung. An fünf verschiedenen Turnieren nahmen 99 Spieler teil, darunter auch fünf aus dem Schachclub Kettig.

Im A-Meisterturnier erreichte George Bruziks mit 3,5 ein ausgeglichenes Punktekonto, sein einziger Sieg neben fünf Remisen gelang ihm hierbei ausgerechnet gegen Michael Reifenröther, der in der Vorsaison noch unter Kettiger Flagge segelte.

Ob dieser Erfolg ihm besonders süß schmeckte, sei dahingestellt, ist allerdings kaum vorstellbar. Insgesamt war die Atmosphäre an den fünf Wettkampftagen mehr als harmonisch. Man merkte den meisten Spielern an, dass sie Lust hatten, wieder ein großes Turnier zu spielen. Mit seinem fünften Platz ist Bruziks damit wieder für das Meisterturnier des nächsten Jahres qualifiziert. Rheinlandmeister wurde Alexander Thieme-Garmann vom SV Koblenz vor dem punktgleichen Benjamin Uhl.

Am Seniorenturnier nahmen mit Uli Christoffel und Uwe Reichert zwei Kettiger teil. In diesem außergewöhnlich stark besetzten Feld erreichte Christoffel, der ungeschlagen blieb, mit 4,5 Punkten Platz vier und Reichert kam mit 4 Punkten auf Fünf an. Neuer Rheinlandmeister der Senioren ist Dr. Wolfgang Polster (ebenfalls SV Koblenz).

Im Hauptturnier, das die meisten Teilnehmer aufwies, spielten Waldemar Schmidt und Oleksander Derevianko. Schmidt, wie immer nach dem Motto Hopp oder Top, erreichte ohne ein einziges Remis 4 Punkte aus 7 Partien.

Das aus der Ukraine stammende Kettiger Neumitglied Derevianko spielte in Nickenich zum ersten Mal Wettkampfschach und fuhr immerhin zwei Siege ein. Souveräner Sieger des Hauptturniers wurde IM Yuri Boidman von Neuwied-Heimbach-Weis.

Die Jugendleiterin, Christina Marx vom VFR-SC Koblenz, wurde Zweite im Damenturnier.

Anfragen zum Verein beantwortet gerne Elmar Zimmer, Tel. (0 26 37) 56 12; für das Jugendtraining ist Christina Marx Ansprechpartnerin, bitte Whatsapp (01 76) 96 48 60 48.

Schachclub Kettig: Tabellenführer wurde gestürzt

Kettig. Unerwartet deutlich bezwang die erste Mannschaft in der fünften Runde der Rheinlandliga den bisherigen Tabellenführer aus Hermeskeil mit 5:1. Keine Einzelpartie ging verloren, an den Brettern 4-6 gab es klare Siege von Uwe Reichert, Thomas Hönig und Waldemar Schmidt. Die Remisen von Dr. Bernd Müller an 1 und Uli Christoffel an 3 waren ohne besondere Vorkommnisse. Nur am zweiten Brett von George Bruziks gab es etliche Verwicklungen, die der Kettiger Mannschaftsführer letztendlich in einen Sieg ummünzte und damit seinem Kontrahenten die erste Saisonniederlage beibrachte.

Den Sprung an die Tabellenspitze hat die Mannschaft dennoch verpasst, da Mitkonkurrent Bitburg zu einem kampflosen Sieg kam und derzeit einen Brettpunkt mehr aufweist. Das nächste Spiel führt die Kettiger Erste am 22. Mai zur Spielgemeinschaft aus Trier.

Anfragen zum Verein beantwortet gerne Elmar Zimmer, Tel. (0 26 37) 56 12; für das Jugendtraining ist Christina Marx Ansprechpartnerin, bitte WhattsApp (01 76) 96 48 60 48.

Schachclub Cochem 1973: in der Rheinlandliga Erste Mannschaft unterliegt gegen SC Kettig

Cochem. Zum Heimspiel stellte Cochems Erste ein Perspektivteam gegen Kettigs alte Hasen und hätte durchaus belohnt werden können. Bereits früh brachte ein Sieg durch Razvan Zapodean die Cochemer in Führung, Boris Damke und Christian Banyaj steuerten zwei Remis bei. In der Zeitnotphase kippte das Match, als René Behr in gegnerischer Zeitnot seine Gewinnstellung wegwarf. Trotz intensiver Bemühungen kam Frank Thönnes nicht über ein weiteres Remis hinaus, das knappe Endresultat von 2,5:3,5 musste aufgrund eines Aufstellungsfehlers noch auf 2:4 korrigiert werden. Drei Spieltage vor Saisonende findet sich Cochem im unteren Tabellenmittelfeld wieder und reist zum nächsten Spiel zum Tabellenletzten nach Konz.

In den Bezirksligen wurden die Ligen bereits abgschlossen: In der A-Klasse weist Cochems Zweite eine ausgeglichene Bilanz auf und beendet die Saison mit einem vierten Platz, in der C-Klasse erringt Cochems Nachwuchs den Meistertitel, nur durch Brettpunkte getrennt von Cochems Seniorenmannschaft. Eine Punkteausbeute von 100 Prozent weisen die Brettmeister Parwa Jidad und Moritz Schönwiese auf, leider war die Spielantrittsrate in dieser verschleppten Saison in allen Ligen des Schachverbandes Rheinland weitaus geringer.

Spielabende

Der Schachverein Cochem lädt zum offenen Vereinsabend ein: Gespielt wird im Schachlokal des Cochemer Schachvereins Am Klosterberg 3 in Cochem: freitags ab 16.30 Uhr, offen für alle Interessierten.

Aktuelle Schutzmaßnahmen sind zu beachten.

TC Grafschaft: Auf Bezirks- und Rheinlandebene erfolgreich Spartenleiter Thorsten Kammer zieht positive Bilanz der Schachsaison

Grafschaft.Mit den Rheinlandmeisterschaften in der Karwoche endete eine erfolgreiche Schachsaison 2021/22 für den TC Grafschaft: auf Bezirks- und Verbandsebene wurden mehrere Meisterschaften und vordere Plätze erreicht. An den Mannschaftsmeisterschaften der coronabedingten „Zwischensaison“ des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel nahm der TCG mit drei Mannschaften teil. Die erste Mannschaft kämpfte lange mit um den Titel, musste sich aber nach der einzigen Saisonniederlage in der letzten Runde gegen den neuen Bezirksmeister SV Andernach mit dem Bronzerang begnügen. Die Mannschaft glänzte vor allem an den oberen Brettern, wo die Senioren Thorsten Kammer und Jürgen Kaster, der Brettmeister wurde, fleißig Punkte sammelten. Luca Häusler verpasste die Brettmeisterschaft knapp, darf sich aber nach der Auswertung als neue Nummer 3 des Vereins bezeichnen. In der A-Klasse hatten die Schachsenioren einen schweren Stand. Nach gutem Start landete die Mannschaft in der unteren Tabellenhälfte. In der B-Klasse erreichte der Schachnachwuchs einen guten dritten Platz, wobei insbesondere die Leistungen von Mannschaftsführer Konrad Langner am Spitzenbrett, Elisa Naumann, die ihre Wertungszahl stark steigerte, und Roman Windscheif, ebenfalls Brettmeister, hervorzuheben sind. Auf Rheinland-Ebene gewann Jürgen Kaster in der Spielgemeinschaft mit Heimbach-Weis/Neuwied den Titel bei der Senioren-Mannschaftsmeisterschaft.

Auch bei den Speed-Turnieren waren die Grafschafter erfolgreich. Im Blitz gewann Thorsten Kammer zum zweiten Mal nach 2010 den Bezirksmeistertitel, Konrad Langner und Timo Schröder gewannen einen Ratingpreis. Konrad Langner erreichte zudem den Vizemeistertitel im Schnellschach.

Bei den Rheinlandmeisterschaften der Senioren spielte Jürgen Kaster bis zum Schluss um den Titel mit. Ein Remis in der letzten Runde bedeutete in dem stark besetzten Turnier schließlich Rang 2. Bei den Rheinlandmeisterschaften der U16 erkämpfte Roman Windscheif – als einziger Spieler ohne Wertungszahl und damit letzter der Setzliste – einen hervorragenden 3. Platz. In dieser Saison hatte der TCG auch wieder seine „Stammgäste“ Ex-Weltmeisterin Annmarie Mütsch und Großmeister Luis Engel „virtuell“ zu Gast, die dem Nachwuchs die ein oder andere Trainingseinheit gaben und auch selbst an mehreren Blitzturnieren teilnahmen.

„Es war eine schwierige Saison, die doch sehr stark von der Pandemie geprägt war. Wichtiger als die die Erfolge der Mannschaften war, dass wir überhaupt wieder am Brett gespielt haben und dass es uns gelungen ist, die Jüngsten an den Spielbetrieb heranzuführen. Hoffentlich spielen wir bald wieder eine reguläre Saison. Da freue ich mich schon auf die Mannschaften, die aus allen Altersklassen bestehen werden“, zog Spartenleiter Thorsten Kammer ein positives Fazit. Info: www.tc-grafschaft.de.

Bericht Rheinlandmeisterschaft 2022 in Nickenich

150 Schachspielerinnen und -spieler kamen in die Pellenzhalle Nickenich

Attraktiver Schachsport begeisterte vor und während der Osterfeiertage. Zwischen dem 9. und dem 16. April kamen mehr als 150 Schachspielerinnen und Schachspieler in die Pellenzhalle Nickenich. Nach zweijähriger Corona-Abstinenz war man heißhungrig auf spannende Matches, Mattkombinationen und Zeitnotschlachten. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Schachfreunde Nickenich sorgten als Ausrichter für einen reibungslosen Ablauf der Sportveranstaltung und überzeugten dank ihrer Erfahrung mit hervorragenden Turnierbedingungen, erstklassiger Bewirtung und durchdachtem Hygienekonzept.

Der Rheinlandmeister 2022, Alexander Thieme-Garmann (SV 03/25 Koblenz), konzentriert sich auf seine Partie.

Rheinlandmeister 2022, ausgespielt im A-Meisterturnier, wurde Alexander Thieme-Garmann (SV 03/25 Koblenz), der sich hauchdünn gegen den punktgleichen Benjamin Uhl (SF 1958 Bitburg) in der Feinwertung durchsetzen konnte. Im B-Meisterturnier überzeugte der Jugendliche Lukas Hesch (SF Nickenich) und gewann mit einem halben Zähler Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Alexander Ries in einem starken Feld, das sich nichts schenkte. Es ist sein erster großer Turniererfolg. Der Internationale Meister Yuri Boidman (SC Heimbach-Weis Neuwied) setzte sich im Hauptturnier an die Spitze und ließ Paul Perske (Vorwärts Orient Mainz) denkbar knapp hinter sich. Ein halber Punkt Vorsprung genügte jedoch dem Profi zum Gesamtsieg. Rheinlandmeisterin wurde souverän Sabrina Ley (SV Turm Lahnstein). Die besten acht Spieler des Hauptturnieres konnten sich überdies für das Meisteranwärterturnier im Jahr 2023 qualifizieren. In der Seniorenmeisterschaft trafen nicht minder versierte Strategen aufeinander. Dr. Wolfgang Polster (SV 03/25 Koblenz) gewann vor Jürgen Kaster (TC Grafschaft). Auch er lag einen halben Punkt in Front. Außerdem wurde die Blitz-Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Rheinland ausgetragen. Im A-Turnier gewann Dr. Thomas Bohn (SV 03/25 Koblenz) souverän vor seinem Vereinskollegen Michael Schenderowitsch.

Schach verbindet Generationen und fesselt Groß und Klein gleichermaßen. Im Hauptturnier trafen Helmut Höfer (65 Jahre) und Mick Jussack (9 Jahre) aufeinander.

Detaillierte Turnierergebnisse sind unter dem Reiter Ergebnisse aufrufbar. Unter Live-Übertragung findet sich auch der Link zu allen Partien der Meisterturniere, die online nachgespielt werden können. Die fotografischen Eindrücke des atmosphärischen Wettkampfes sind in der Fotogalerie versammelt. Die Bilder vermitteln die Freude und den Eifer aller teilnehmenden Generationen. Man kam zwischen den Runden im Spiegelsaal der Pellenzhalle zusammen, um sich auszutauschen und zu stärken. Viele Teilnehmer und Gäste hatten sich seit der Corona-Krise und ihren Lockdowns nicht mehr gesehen. Vereinsübergreifend freute man sich über den spürbaren Turnierspirit. Für die Siegerinnen und Sieger gab es zahlreiche Geld- und Sachpreise in den einzelnen Gruppierungen. Ratingpreise rundeten den reichhaltigen Preisfonds ab. In den Spiegelsaal und das Internet wurden die Turnierpartien der Spitzenbretter live übertragen. Eine Ruhezone, um die grauen Zellen wieder aufzuladen, war gut frequentiert. Vereinsvorsitzender Jens Wohde dankte dem unermüdlichen Helferteam für seinen engagierten Einsatz hinter den Kulissen. Nicht zuletzt müssen die Sponsoren erwähnt werden, ohne die solch ein großes Turnier nicht möglich gewesen wäre.

Blick in den Turniersaal, der sehr gute Spielbedingungen bot.

Bilder und Texte:https://schachfreunde.info (Schachfreunde Nickenich e.V.)

Titelbild: Blick in den Turniersaal, der sehr gute Spielbedingungen bot.

Zu den Ergebnissen auf Chess-results.com

Zur Webseite des Veranstalters

150 Schachspielerinnen und -spieler kamen in die Pellenzhalle Nickenich Dame gegen König: Rheinlandmeisterschaften erlebten großen Zulauf

Nickenich. Attraktiver Schachsport begeisterte vor und während der Osterfeiertage. Zwischen dem 9. und dem 16. April kamen mehr als 150 Schachspielerinnen und Schachspieler in die Pellenzhalle Nickenich. Nach zweijähriger Corona-Abstinenz war man heißhungrig auf spannende Matches, Mattkombinationen und Zeitnotschlachten. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Schachfreunde Nickenich sorgten als Ausrichter für einen reibungslosen Ablauf der Sportveranstaltung und überzeugten dank ihrer Erfahrung mit hervorragenden Turnierbedingungen, erstklassiger Bewirtung und durchdachtem Hygienekonzept.

Rheinlandmeister 2022, ausgespielt im A-Meisterturnier, wurde Alexander Thieme-Garmann (SV 03/25 Koblenz), der sich hauchdünn gegen den punktgleichen Benjamin Uhl (SF 1958 Bitburg) in der Feinwertung durchsetzen konnte. Im B-Meisterturnier überzeugte der Jugendliche Lukas Hesch (SF Nickenich) und gewann mit einem halben Zähler Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Alexander Ries in einem starken Feld, das sich nichts schenkte. Es ist sein erster großer Turniererfolg. Der Internationale Meister Yuri Boidman (SC Heimbach-Weis Neuwied) setzte sich im Hauptturnier an die Spitze und ließ Paul Perske (Vorwärts Orient Mainz) denkbar knapp hinter sich. Ein halber Punkt Vorsprung genügte jedoch dem Profi zum Gesamtsieg. Die besten acht Spieler des Hauptturnieres konnten sich überdies für das Meisteranwärterturnier im Jahr 2023 qualifizieren. In der Seniorenmeisterschaft trafen nicht minder versierte Strategen aufeinander. Dr. Wolfgang Polster (SV 03/25 Koblenz) gewann vor Jürgen Kaster (TC Grafschaft). Auch er lag einen halben Punkt in Front. Außerdem wurde die Blitz-Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Rheinland ausgetragen. Im A-Turnier gewann Dr. Thomas Bohn (SV 03/25 Koblenz) souverän vor seinem Vereinskollegen Michael Schenderowitsch.

Detaillierte Turnierergebnisse sind auf der Website www.schachfreunde.info aufrufbar. Hier findet sich auch der Link zu allen Partien der Meisterturniere, die online nachgespielt werden können. Die fotografischen Eindrücke des atmosphärischen Wettkampfes sind dort in einer Galerie versammelt. Die Bilder vermitteln die Freude und den Eifer aller teilnehmenden Generationen. Man kam zwischen den Runden im Spiegelsaal der Pellenzhalle zusammen, um sich auszutauschen und zu stärken. Viele Teilnehmer und Gäste hatten sich seit der Corona-Krise und ihren Lockdowns nicht mehr gesehen. Vereinsübergreifend freute man sich über den spürbaren Turnierspirit. Für die Siegerinnen und Sieger gab es zahlreiche Geld- und Sachpreise in den einzelnen Gruppierungen. Ratingpreise rundeten den reichhaltigen Preisfonds ab. In den Spiegelsaal und das Internet wurden die Turnierpartien der Spitzenbretter live übertragen. Eine Ruhezone, um die grauen Zellen wieder aufzuladen, war gut frequentiert. Vereinsvorsitzender Jens Wohde dankte dem unermüdlichen Helferteam für seinen engagierten Einsatz hinter den Kulissen. Nicht zuletzt müssen die Sponsoren erwähnt werden, ohne die solch ein großes Turnier nicht möglich gewesen wäre.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zu den Schachfreunden Nickenich: Wir zählen über 50 aktive Mitglieder zwischen 7 und 83 Jahren. Der Verein konnte durch den derzeitigen Schachboom, angestachelt durch Corona und die Netflix-Serie Damengambit, enorm profitieren. Über 20 Kinder und Jugendliche kommen regelmäßig zum Schachtraining, das freitags ab 16:30 Uhr in der Grundschule Nickenich mit erfahrenen Lizenztrainern startet. Erwachsene begrüßen wir gerne ab 18:30 Uhr. Jeder Neuling jeden Alters – auch ohne Regelkenntnisse, die wir praxisnah erklären – ist bei uns willkommen, denn Schach verbindet, ist gelebte Gemeinschaft.